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Wein
Südsteirische Parade-Ried
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Von 379 bis 509 Meter Seehöhe reichen die meist steilen Weingärten, und die warmen Südlagen erfahren den natürlichen Schutz vor dem alpinen Klima der Koralpe. Die kühleren Luftmassen fließen stets nach Osten hin ab. Nicht ganz einheitlich sind die Bodenverhältnisse. Primär dominiert in den steilen Lagen Opok, so wird der kalkhaltige Ton und Schluff in der Steiermark bezeichnet. Seine Wasserspeicherfähigkeit wird besonders geschätzt.
Fünf Rebsorten dominieren das Weißweinsortiment: Sauvignon Blanc, Muskateller, Welschriesling, Morillon (der steirische Chardonnay) sowie Weißburgunder. Und dementsprechend finden sich auch mehrere Weingüter mit Weingartenbesitz in der begehrten Lage. Der Obmann der Wein Steiermark, Stefan Potzinger, vermarktet seinen Top-Sauvignon seit 2002 unter dem Namen „Joseph“. Ein Langstreckenläufer, der Reife mit Pikanz, Charakter mit Ästhetik und Nachhaltigkeit mit Trinkfluss zu vereinen vermag.
Auch die Weingüter Gross, Regele oder Ewald Zweytick führen Sauvignons von der südsteirischen Toplage. Das Paradeweingut Tement in Zieregg/Ehrenhausen pflanzte die Pinot-Sorten Morillon und Weißburgunder auf den kalkhaltigen Böden. Im derzeit wahrscheinlich modernsten Weingut des Landes, der Domaine 1196 von Muster.Gamlitz und Siegfried Wolf, kommt ein saftiger, doch stets vollreifer Welschriesling von dieser speziellen Herkunft.
Um dies alles verkosten und zu können, empfiehlt sich eventuell ein elitäres Zimmer in der „Winzarei“ der Familie Tement.



