Springe zum Ende des Werbebanners Springe zum Anfang des Werbebanners
Springe zum Ende des Werbebanners Springe zum Anfang des Werbebanners

Hauptinhalt

Wo Abenteuer auf Herzlichkeit trifft
Abgelegene Bergdörfer im Großen Kaukasus (im Bild Dartlo) bestechen durch mittelalterliche Wehrtürme vor atemberaubender Naturkulisse.
© bortnikau – GettyImages.com

Georgien

Wo Abenteuer auf Herzlichkeit trifft

Schroffe Felsen, Schlammpisten und senkrechte Abhänge ohne Absicherung – nichts für schwache Nerven: So zeigt sich Georgien, wenn man in die unberührte Region Tuschetien reist. Aber das Land hat weit mehr zu bieten – wehrhafte 
Dörfer, eine pulsierende Metropole und gastfreundliche Menschen.    

Von Anton Schmoll

TIPP: Mehr Qualität in Ihren Suchergebnissen
GEWINN auf Google als bevorzugte Quelle hinzufügen.
01.09.2026
Exklusiv für GEWINN-Abonnenten
Springe zum Ende des WerbebannersSpringe zum Anfang des Werbebanners

Früher gelangte man in die abgelegene Gegend im Nordosten Georgiens nur über Pferdepfade. 1978 wurde ­eine Straße eröffnet, allerdings ist sie wegen starker Schneefälle erst ab Mitte Juni für den Autoverkehr geöffnet. Wenige Kilometer nach dem kleinen Dörfchen Lechuri endet die Asphaltstraße und geht über in eine schmale Schotterpiste, die mit jedem Kilometer wilder wird. Über 500 Meter tiefe Abhänge sowie die ständige Gefahr von Steinschlägen machen die Fahrt zur Herausforderung. Dass die Straße nach Tuschetien als eine der gefährlichsten Routen der Welt gilt, wird uns immer wieder vor Augen geführt: Steinkreuze und Gedenksteine erinnern daran.

Belohnt werden wir mit einem eindrucksvollen Panorama, das sich ständig ändert: Zuerst schlängelt sich die Piste durch dichte Wälder und folgt dann einige Zeit dem rauschenden Stori-Fluss. Nach vielen Haarnadelkurven erreichen wir schließlich den Abano-Pass auf 2.850 Metern.

Wanderungen in unberührter Natur

Das Dorf Omalo ist das Tor ins unberührte Tuschetien. Im vierten Jahrhundert sind die Tuscheten in dieses unwirtliche Bergland gezogen. Viele von ihnen sind auch heute noch Hirten mit großen Schafherden. Bekannt sind der hochwertige tuschetische ­Käse und die Schafwolle. Wegen der Abgeschiedenheit haben die Menschen viel von ihren alten Traditionen bewahrt. 

Weitere Artikel

Mann mit Rucksack kniet an einem See, der von Bergen umring ist

(Weit-)Wandern immer dem Wasser nach

Wasserschloss Europas: Die Alpen sind reich an Bade- und Bergseen, Flüssen und Gletschern. Etliche...

Weiterlesen: (Weit-)Wandern immer dem Wasser nach
Foto Stefan Potzinger

Südsteirische Parade-Ried

Als Ried wird in Österreich die kleinste geografische Einheit im Weinbau bezeichnet, wobei sich die...

Weiterlesen: Südsteirische Parade-Ried
Schaf aus EpoxidharzExklusiv für GEWINN-Abonnenten

Oh, là, là, Lalanne!

Nilpferde und Schafe, Äpfel und Kohlkopf-Hühner: Die surrealistischen Kreationen des Künstler-Duos...

Weiterlesen: Oh, là, là, Lalanne!