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„Wir wirtschaften heute so profitabel wie noch nie zuvor“
CEO-Stellvertreter Lukas Enzersdorfer-Konrad sieht Bitpanda gut für die Zukunft aufgestellt.
© Ernst Kainerstorfer, Bearbeitung: GEWINN

Drei Fragen an Lukas Enzersdorfer-Konrad, Bitpanda

„Wir wirtschaften heute so profitabel wie noch nie zuvor“

Der Onlinebroker Bitpanda erwartet für das abgelaufene Geschäftsjahr 2024 das beste Ergebnis seiner Unternehmensgeschichte. CEO-Stellvertreter Lukas Enzersdorfer-Konrad spricht im GEWINN-Kurzinterview über die Erfolgsfaktoren von Österreichs erstem Unicorn und weitere Wachstumspläne. 

Von Michaela Schellner

07.05.2025
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Lukas Enzersdorfer-Konrad ist seit über sieben Jahren für Bitpanda tätig. Als stellvertretender CEO treibt er die Geschäftsentwicklung voran und lotet weiteres Entwicklungspotenzial aus. Als Geschäftsführer der Sparte Bitpanda Technology Solutions liegt ihm vor allem das Dienstleistungsgeschäft für Unternehmenskunden am Herzen.  

GEWINN: Bitpanda wurde 2014 gegründet, ist Österreichs erstes Unicorn und hat für 2024 das erfolgreichste Geschäftsjahr der bisherigen Unternehmensgeschichte angekündigt. Gibt es schon erste Finanzkennzahlen, die Sie uns verraten können? Und worauf führen Sie die erfreuliche Entwicklung zurück?

Lukas Enzersdofer-Konrad: Die genauen Zahlen können wir heute noch nicht veröffentlichen. Was wir aber sagen können, ist, dass sich der Umsatz vervielfacht hat und auch der Gewinn. Wir wirtschaften heute so profitabel wie noch nie zuvor. Ein entscheidender Faktor für diese Entwicklung ist sicherlich im Jahr 2022 zu suchen. Damals haben wir ein konsequentes Effizienzprogramm durchgezogen. Schon im Jahr darauf, 2023, konnten wir in die Profitabilität zurückkehren – und das hat sich bis zum heutigen Tag noch verstärkt. Klar ist aber auch, dass wir jeden einzelnen Tag schauen, wo wir effizienter und noch profitabler werden können. Das ist kein Prozess, der irgendwann abgeschlossen ist, sondern essenzieller Bestandteil unseres Erfolges geworden.

GEWINN: Mit Bitpanda Technology Solutions (BTS) stellen Sie Banken, Finanzdienstleistern, Fintechs und Onlineplattformen eine sichere und skalierbare Investment-Infrastruktur zur Verfügung. Wie zufrieden sind Sie mit der aktuellen Entwicklung und wo soll die Reise in diesem Geschäftsfeld noch hingehen?

Enzersdorfer-Konrad: Wir sind aktuell sehr zufrieden und sehen in diesem Feld vor allem international noch große Wachstumschancen. Bisher konnten wir namhafte Partner wie die Raiffeisenlandesbanken NÖ-Wien und Burgenland, Deutsche Bank, Landesbank Baden-Württemberg, Neobank N26, den Kryptobroker Coinmotion oder Rakbank in den Vereinigten Arabischen Emiraten für unsere Lösung begeistern. Die Nachfrage steigt kontinuierlich, und wir gehen davon aus, dass diese Dienstleistungen das klassische Brokergeschäft langfristig gesehen im Umsatzanteil einholen werden.  

GEWINN: Bitpanda ist es gewohnt, sich in einem volatilen Markt zu bewegen. Aussagen einzelner Personen, zuletzt etwa von US-Präsident Donald Trump, wirken sich zum Teil massiv auf die Kursentwicklung aus – und zwar in beide Richtungen. Wie sehr beeinflusst das die Bitpanda-Performance?

Enzersdorfer-Konrad: Es ist kein Geheimnis, dass sich Marktbewegungen auf das Verhalten unserer Kunden und generell aller Menschen auswirken, die am Markt investieren – sei es der Aktien- oder der Kryptomarkt. Generell sehen wir alle natürlich lieber Marktbewegungen nach oben. Aber unabhängig vom Markt und der Marktentwicklung bietet Bitpanda ein umfassendes Service- und Produktangebot für Kunden, um auch von fallenden Märkten zu profitieren und allgemein ihr Geld für sich arbeiten zu lassen. Wir können also jeglichen Marktphasen einigermaßen entspannt entgegenblicken.

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