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Forschung und Innovation
„Wir werden nicht weniger Arbeit haben“
Künstliche Intelligenz (KI) gilt als einer der größten Umbrüche am Arbeitsmarkt seit der Digitalisierung. Während viele Studien vor massiven Jobverlusten warnen, plädiert AMS-Vorstand Johannes Kopf für eine differenzierte Betrachtung und erklärt, warum sich Arbeit vor allem verändern wird und weshalb Weiterbildung entscheidend ist.
GEWINN: Viele Studien rund um KI zeichnen ein düsteres Bild. Drohen tatsächlich massive Jobverluste?
Johannes Kopf: Es werden verständlicherweise immer wieder Weltuntergangsszenarien prognostiziert. Ich finde es aber wichtig, diese fachlich einzuordnen. Es gibt eine aktuelle Studie der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und des polnischen nationalen Forschungsinstituts (NASK), die zu dem Ergebnis kommt, dass rund ein Viertel aller Jobs potenziell von KI betroffen ist. Allerdings überwiegend durch Veränderung, nicht durch vollständiges Verschwinden. Wie genau sich die Jobs verändern und vor allem welche neu entstehen, kann aber aktuell noch niemand genau sagen.
GEWINN: Die Sorge, dass der eigene Job der KI zum Opfer fällt, ist dennoch sehr groß.
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