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Wein
Weinbau ohne Grenzen
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Die 25 Hektar verteilen sich auf Reisenberg (mit der Ried Goldberg), wo Toni einst aufwuchs, und den Schwerpunkt Leithaberg DAC (Purbach und Breitenbrunn). Die Toplagen am nördlichen Seeufer sind Eisner, Edelgraben und Thenau. Muschelkalk, Schiefer und Lehmschichten dominieren. Spannende Voraussetzungen für „Terroiristen“ wie Toni Hartl, wo sich vor allem heimische und internationale Rotweinsorten wohlfühlen und von ihrer Herkunft erzählen können.
Dabei übernahm Toni 1995 von seinen Eltern eine gemischte Landwirtschaft, die sukzessive in ein lupenreines Weingut umgewandelt wurde. Seit 2005 wird biologisch gearbeitet, und vor fünf Jahren erfolgte die Demeter-Zertifizierung nach strengen biologisch-dynamischen Richtlinien. Als Flaggschiff, das den Betrieb einst in der Weinszene berühmt gemacht hatte, fungiert immer noch die Cuvée Inkognito, bei der der autochthone Blaufränkisch mit internationalen Rotweinsorten eine vibrierende Liaison eingeht. Doch Toni beweist mit dem Furmint, dass er auch am Weißweinsektor Akzente setzen kann. Ein bedeutender Zweig in der Produktion wird inzwischen der Schaumweinproduktion gewidmet. Diese nimmt bereits deutlich über 40 Prozent ein. Von Pet Nats bis zum Winzer-Champagner-Duplikat Brut nature reicht das prickelnde Spektrum.
Junior Lukas ist inzwischen auch schon in Weingarten und Keller aktiv. Eigene Labels bezeugen dies auf kreative Weise.
Und da ist auch noch Moni, die sich seit fast 20 Jahren um Buchhaltung, Marketing und mehr kümmert. Vor allem der hauseigene Zuchtbetrieb für kuschelige Schafe („Olde English Babydoll Southdown“) ist ihr ein echtes Anliegen. Die „natürlichen Rasenmäher“ sind dann auch in den Weingärten anzutreffen.



