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Interview
„Viele Vermieter fragen sich: ‚Was kommt noch?‘“
Das Jahr hat aus Sicht der Immobilienbranche gut begonnen. Die Nachfrage und die Preise für Wohnungen in Österreich steigen wieder. Doch mit dem Irankrieg ist die Unsicherheit zurück und damit die Sorge vor höherer Inflation und steigenden Zinsen.
GEWINN: Wie fragil ist die seit 2025 laufende Erholung am Immobilienmarkt?
Brezovich: Auch bei uns hat sich der Bereich Wohnen-Eigentum nach zwei herausfordernden Jahren seit 2025 und in den ersten Monaten des heurigen Jahres sehr gut entwickelt. Die Erholung am Immobilienmarkt ist allerdings aus mehreren Gründen fragil: Natürlich hat die Nahost-Krise zu weiteren Unsicherheiten geführt und bringt Sand ins wirtschaftliche Getriebe. Sorgen über Inflation, steigende Zinsen und einen damit einhergehenden wirtschaftlichen Abschwung sind belastend. Auf längere Sicht gesehen wird damit die ohnehin schwache Neubauleistung weiter ausgebremst, während die Inflation die Herstellungskosten nach oben treiben wird. Generell kann man klar sagen, dass begehrte Lagen profitieren, während weniger attraktive Lagen schwerer marktgängig werden.
GEWINN: Verträgt der Immobilienmarkt moderat steigende Zinsen, oder würde das die Erholung abwürgen?
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