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Unfassbar: Diese deutsche Aktie bringt es auf 22 Prozent Dividendenrendite
In der Containerschifffahrt geht es derzeit rund, ein ­deutsches Unter­nehmen bereitet sich auf harte Zeiten vor – und schüttet gleich­zeitig elf Milliarden Euro an Dividenden aus.
© StreetFlash – GettyImages.com

Börsen

Unfassbar: Diese deutsche Aktie bringt es auf 22 Prozent Dividendenrendite

So unsicher die Börsen derzeit sind, die Dividendenrenditen sind oftmals verlockend. Europäische Riesen wie VW, BMW oder BNP Paribas weisen hier Werte von sechs Prozent und mehr auf – Peanuts im Vergleich zu dem, was ein Konzern aus Hamburg bietet. 

Von Hans-Jörg Bruckberger

08.03.2023
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Das nennt man wohl unruhige See: Im Oktober 2020 notierte die Aktie von Hapag-Lloyd unter 50 Euro, jetzt will die Hamburger Reederei pro Aktie 63 Euro allein an Dividende auszahlen. Der Kurs lag im Mai 2022 bei 438 Euro, im Oktober desselben Jahres bei 166 Euro und aktuell stehen wir bei rund 290 Euro. Die jüngste Erholung ist auf besagte Dividende zurückzuführen, schließlich liegt die Rendite aktuell bei schier unfassbaren 22 Prozent!

Schiff ahoi?

Seit bekannt geworden war, dass eben besagte 63 Euro je Aktie (zum Vergleich: Im Vorjahr gab es 35 Euro pro Aktie) ausgezahlt werden sollen, ging es mit dem Kurs wieder bergauf. Aber lohnt sich nun überhaupt noch ein Einstieg?

Chart: Hapag-Lloyd
Der Kursverlauf der Hapag-Lloyd-Aktie ist spektakulär: Auf eine rasante Rallye folgte ein böser Absturz. Zuletzt verhalf die Ankündigung der hohen Dividende, den Kurs zu stabilisieren.

Hapag-Lloyd ist eine der weltweit führenden Reedereien. Das Unternehmen mit Sitz in Hamburg ist mit 14.500 Mitarbeitern an Standorten in 137 Ländern präsent. Das Unternehmen hat ein geradezu fabelhaftes Rekordjahr hinter sich: Der Umsatz wuchs gegenüber dem ohnehin schon sehr guten Jahr 2021 von rund 23,8 Milliarden Euro 34,5 Milliarden Euro. Prompt schnellte das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) laut vorläufigen Zahlen von 11,6 Milliarden Euro auf 19,4 Milliarden Euro in die Höhe. Analysten schätzen, dass unterm Strich ein Nettogewinn von 17 Milliarden Euro übrig geblieben ist. Hapag-Lloyd profitierte wie die gesamte Branche von hohen Frachtraten infolge weltweiter Lieferengpässe während der Coronakrise. Lieferanten und Kunden kämpften um die knappen Schiffskapazitäten, um die brüchigen Lieferketten zu kitten, und Werften erlebten einen regelrechten Auftragsboom.

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