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Test: Der Aufwärtstrend an den Börsen ist weiter intakt

Börsenbarometer

Test: Der Aufwärtstrend an den Börsen ist weiter intakt

Kaufen, Halten oder Verkaufen – das seit Jahrzehnten erfolgreiche Analysesystem vom Börsenexperten Uwe Lang prüft auf Basis von sieben Einzelsignalen, in welche Richtung das Börsenbarometer ausschlägt.

14.01.2026
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Bleiben wir weiter an den Aktienmärkten investiert? Denn der Trend an den weltweiten Börsenplätzen ist unverändert aufwärtsgerichtet und die saisonal beste Jahreszeit für Kursgewinne, das Winterhalbjahr, beginnt in Kürze. So ist es also aktuell Währung, dass der Börsenkommentar überwiegend von Zuversicht ist und weitere Kaufsignale liefert.

Die Gründe für den Optimismus der Anleger sind schnell gefunden. Ein schwächerer amerikanischer Arbeitsmarkt und eine gemäßigte Teuerung in den USA lassen auf weitere Leitzinssenkungen in diesem Jahr hoffen. Und auf sinkende Zinsen kommt es jetzt an. Denn sie waren in den letzten Monaten die eher symbolische Zinssenkung der US-Notenbank Fed im September um 0,25 % auf jetzt 4,25 %. Zwar war es der Anfang, so die Spekulation der Börsianer. Doch auch hier dominierte zuletzt die Zuversicht, dass weitere Zinssenkungen kommen.

Und das Vertrauen in die Zukunft ist Wirtschaft und Börse entscheidend. Und so melden die US-Indizes nun auch wieder neue Rekorde. Denn es liegt aber auch der Glaube zugrunde, dass die Zukunft von der „KI-Revolution“ (Künstliche Intelligenz) bestimmt werde, die für immense Investitionen – unter anderem in Rechenzentren – sorgt, die bei niedrigeren Zinsen reichlich Wirkung entfalten können.

Andererseits zeigt sich aber auch, dass sich gerade die kleinen US-Werte, die einzig von der Binnenkonjunktur abhängen, klar im Aufwärtstrend befinden. Sie sind nach der Zinssenkung sogar noch deutlicher nach oben geschossen als die großen Indizes. Das liegt auch daran, dass die kleinen Unternehmen schlechtere Verschuldungsquoten und geringere Finanzierungsmöglichkeiten haben als die großen und insofern von niedrigeren Zinsen auch stärker profitieren.

Doch die Zinssenkung würde wirkungslos verpuffen, wenn die US-Konjunktur auf dem absteigenden Ast wäre. Wie immer muss man also die Daten zur Zukunft der US-Wirtschaft richtig interpretieren.

Dazu passt, dass der Konjunkturindikator, die Zinsstrukturkurve, Stand heute nicht auf eine Rezession hindeutet. Ganz im Gegenteil: Die Kurve, die den Abstand zwischen länger laufenden Anleihen und den Kurzläufern misst, steigt seit mehreren Monaten kontinuierlich an.

Ein solides Kaufsignal liefert auch unsere Index-Trend-Methode. Hier beobachten wir drei Aktienindizes, die sich in der Vergangenheit als gute Frühindikatoren erwiesen haben. Aktuell stehen der DAX und der Nasdaq Composite im grünen Bereich, während der US-Versorgerindex Dow Jones Utility seit vier Wochen warnt. Das reicht aber noch nicht für ein Verkaufssignal. Zumal das Kursniveau des Versorgerindex aktuell noch stabil erscheint.

Unsere fünf makroökonomischen Indikatoren hingegen stehen aktuell neutral bis leicht negativ. Die Zinsen der 10-jährigen Staatsanleihen tendieren seitwärts. Noch stellt das Zinsniveau eine gewisse Konkurrenz zur Aktienanlage dar.

Der Ölpreis der Sorte Brent erreicht zeitweise ein 8-Wochen-Hoch, was zu einem Verkaufssignal geführt hat. Jedoch schwankt der Preis seit Wochen zwischen 65 und 70 US-Dollar je Barrel, was im konjunkturell verträglichen Rahmen liegt.

Der Trend des CRB-Index, in dem die wichtigsten Rohstoffe gebündelt sind, ist auf Jahressicht aufwärtsgerichtet. Ein gefährliches Signal, das auf Inflation hindeutet, liegt jedoch nicht vor.

Ein schwacher US-Dollar war selten ein positives Signal für die Börse. Seit Jahresanfang aber bewegt er sich abwärts und eine Umkehr dieses Trends ist vorerst nicht abzusehen.

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