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Sanfter Neustart für den Stoffwechsel
Weniger Fleisch, mehr Gemüse und eine ausgewogene Nährstoffbilanz bringen den Stoffwechsel wieder in Schwung.
© wuttichok – GettyImages.com

Gesundheit

Sanfter Neustart für den Stoffwechsel

Die Wintermonate haben es in sich. Statistisch gesehen ­erhöht sich nicht nur das Körpergewicht um bis zu ein Kilogramm, auch das psychische Wohlbefinden erreicht bei vielen einen Tiefpunkt. Wie eine Frühjahrskur jetzt helfen kann.

Von Andrea Zauner-Dungl

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03.03.2026
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Das Frühjahr ist die beste Zeit, um in die Gesundheit zu investieren, denn mehr Lichteinfluss und steigende Temperaturen motivieren, aktiv zu werden. Eine gut konzipierte Frühjahrskur kann den Stoffwechsel in Schwung bringen und Ihrem Körper wieder zu mehr Energie, zu leichterer Verdauung und zu mehr Beweglichkeit verhelfen.

Gleich vorweg: Crashdiäten führen nicht zu nachhaltigem besserem Wohlbefinden, denn sie belasten den Körper, statt zu helfen. Bei Wiederholung solcher Diäten lernt dieser, mit weniger auszukommen, und verfällt in einen Hungerstoffwechsel. Außerdem kann unser wichtigstes Entgiftungsorgan, die Leber, ihren mannigfaltigen Aufgaben nicht ausreichend nach­gehen, da ein Mangel an Eiweiß und an Spurenelementen unweigerlich zu Stress führt.

Ernährungsumstellung für zwei Wochen

Statt auf kurzfristige Lösungen zu ­setzen, legen Sie den Fokus besser auf gesunde, nachhaltige Ernährung. Starten Sie mit zwei gut strukturierten Entlastungswochen. 
Reduzieren Sie Fleischkonsum, Pizza und Süßigkeiten und essen Sie vermehrt Gemüse. Tauschen Sie ­Kaffee gegen Tee und rufen Sie „Dry Weeks“ aus, in denen Sie keinen ­Alkohol konsumieren. Nun arbeiten Sie an einer ausgewogenen Nährstoff­balance. Gemüse, Vollkorngetreide, gesunde Fette und ausreichend Wasser versorgen den Körper mit allem, was er braucht, um optimal zu funktionieren.

Getreidefasten – einfach umzusetzen

Getreidefasten ist eine einfache Lösung, um den Körper mit den wichtigsten Nährstoffen zu versorgen. Die Mahlzeiten lassen sich leicht vorbereiten und können dank Gewürzen und Kräutern auch schmackhaft sein. Sie brauchen täglich nicht mehr als:

  • 150 Gramm Getreide, zum Beispiel Vollkornreis, Hirse oder Quinoa
  • 500 Gramm Gemüse, alternativ 400 Gramm Gemüse und 100 Gramm Obst für die Morgenmahlzeit
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Esslöffel Saaten: Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Sesam, Cashewkerne
  • Kräuter und Gewürze
  • 1 Liter Entschlackungstee, 1,5 bis 2 Liter Wasser

Nehmen Sie sich Zeit

Essen Sie die Mahlzeit langsam und speicheln Sie sie ein. Sie werden sehen, dass so die Sättigung deutlich schneller eintritt. Die ruhige Essenspause verhilft auch zu mehr Kraft und Konzentration danach.

Auch beim Getreidefasten müssen jede Menge Stoffwechselabbauprodukte entsorgt werden. Als Folge können vorübergehende Müdigkeit und Kopfschmerzen auftreten. Heilpflanzen unterstützen dabei, den Stoffwechsel anzuregen. Insbesondere Mariendistel zum Schutz der Leber, Löwenzahn zur Anregung des Stoffwechsels, aber auch Brennnessel zur Unterstützung der Nieren kommen hier zum Einsatz.

Der Aufbau danach

Belassen Sie es in den nächsten Tagen bei reduziertem Kaffeekonsum und geben Sie alternativ Tee oder einfach nur Wasser den Vorzug. Gedünsteter Fisch mit Kartoffeln und leichtes pflanzliches Eiweiß aus Hülsenfrüchten tun nun gut, ebenso die nun gewohnte Portion Gemüse am Teller.

Genießen Sie, wie rasch Sie satt werden, um wie viel leichter sich so manches anfühlt. Setzen Sie drei Wochen Ihre deutlich leichtere Ernährungsform fort. Denn dann haben Sie es geschafft! Neue Gewohnheiten werden durchschnittlich in fünf bis sechs Wochen gebildet – ein überschaubarer Zeitraum, um Ihr persönliches Projekt für mehr Wohlbefinden zum Erfolg zu führen.

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