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Private Banking in Österreich
GEWINN zeigt in einer kompakten Übersicht auf, welche Banken in Österreich den sprichwörtlichen roten Teppich für das wachsende Segment der Private-Banking-Kunden ausrollen.
© Fotos: tiero - GettyImages.com, Bildbearbeitung: GEWINN

Die große GEWINN-Übersicht

Private Banking in Österreich

Gerade in turbulenten Zeiten wünschen sich viele Menschen eine persönlichere und umfassendere Betreuung und Beratung in Geldfragen. GEWINN stellt 18 Anbieter für gehobenes Banking aus ganz Österreich im Detail vor.

Von Martin Mayer und Elias Moling

31.03.2026
Exklusiv für GEWINN-Abonnenten
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Trotz schwächelnder globaler Konjunktur und anhaltender politischer Turbulenzen wächst das private Geldvermögen in Österreich: Laut den jüngsten verfügbaren Zahlen des Allianz Global Wealth Reports 2025 ist das liquide Vermögen der österreichischen Haushalte 2024 um 5,4 Prozent gestiegen und hat damit in Summe ein Volumen von unglaublichen 896 Milliarden Euro erreicht. Selbst nach Abzug der privaten Verbindlichkeiten in Höhe von 217 Milliarden Euro bleibt ein Nettogeldvermögen in Höhe von 679 Milliarden übrig. 

Damit verfügte 2024 statistisch gesehen jede Österreicherin bzw. jeder Österreicher über ein Geldvermögen von 99.920 Euro bzw. von 75.760 Euro nach Abzug der Schulden, womit Österreich es auf Platz 17 der 20 reichsten Länder weltweit schafft. Immobilien, Firmenbeteiligungen, Antiquitäten und andere physische Vermögenswerte sind bei diesen Summen, wohlgemerkt, noch nicht enthalten.

Darf’s ein bisserl mehr sein?

Und wie immer, wenn man den Durchschnitt über eine sehr große, inhomogene Gruppe bildet, gibt’s die einen, die deutlich weniger als der Durchschnitt haben, während andere dafür wieder deutlich mehr haben: So verfügen in Österreich laut der jüngsten Private-Banking-Studie von Zeb, einer auf die Finanzbranche spezialisierten Beratungsfirma, 65.550 Haushalte über ein liquides Vermögen von 500.000 bis drei Millionen Euro und weitere 10.650 Haushalte sogar über ein Vermögen von mehr als drei Millionen Euro (siehe Tabelle). 

Und die Anzahl wohlhabender Haushalte nimmt laut Michaela Schneider, Zeb-Managing-Partnerin Österreich, auch weiterhin zu: „Beide Kundensegmente zusammen machen in Österreich zwar nur 1,9 Prozent aller Privatkundenhaushalte aus, bieten aber großes Potenzial. Der zugehörige Markt wächst kontinuierlich – und substanziell. Die Anzahl der entsprechenden Haushalte ist 2024 gegenüber dem Vorjahr um sieben Prozent gestiegen, während die Bereiche Affluent Banking und Retail-Banking stagnieren.“ Inklusive Unternehmensbeteiligungen und Immobilien verfügten Private-Banking- und Wealth-Management-Kunden in Österreich 2024 über ein Gesamtvermögen von 974 Milliarden Euro, und dieses dürfte laut Schätzungen von Zeb bis 2030 auf circa 1,2 Billionen Euro anwachsen, was einem durchschnittlichen Zuwachs von 3,6 Prozent pro Jahr entspricht.

Tabelle: So viele potenzielle Private-Banking-Kunden gibt es in Österreich

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