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Ohne Fleisch geht’s auch
Im Tian Bistro werden vegetarische Gerichte in einer angenehm lockeren Atmosphäre angeboten.
© Hannes Kläger

Essen

Ohne Fleisch geht’s auch

Vegan und Vegetarisch sind schon seit vielen Jahren ein Trend, der aber in Sachen Qualität nur langsam an Fahrt gewonnen hat. Inzwischen zeigen einige Lokale, dass hervorragende Küche auch ohne tierische Produkte möglich ist.

Von Gabriel Gantenbein

05.01.2026
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Zuerst die schlechte Nachricht: Die vegane Burger-Kette Swing Kitchen ist insolvent, die ­Sanierung der veganen Fast-Food-Kette gescheitert. Schade! Nun die gute Nachricht: Vegane Ernährung als Trend ist dennoch nicht mehr aufzuhalten, und die Anzahl veganer Lokale steigt. Der Begriff „vegan“ geht übrigens auf den Briten Donald Watson zurück, der 1944 die „Vegan Society“ gründete, eine Abspaltung englischer Vegetarier.

Lange Zeit galten Veganer als radikale Form der Vegetarier mit einem fast schon sektenhaften Image. Das ist heute anders, neben den vielen veganen Produkten in den Supermärkten haben auch vegane Lokale und Restaurants an Bedeutung gewonnen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil sich die Qualität dieser Küchen spürbar verbessert hat.

Bestes Beispiel dafür ist das erst heuer eröffnete Restaurant Lara am Passauer Platz in der Wiener Innenstadt. Für die Inhaber Larissa Andres und Jonathan Wittenbrink ist es bereits das zweite vegane Restaurant, 2022 eröffneten sie am Salzgries das vegane Gourmetrestaurant Jola.

Das Lara ist ein gelungenes Beispiel für ein modernes veganes Restaurant mit einer hoch anspruchsvollen Küche, die auch hartgesottene Vegan-Verweigerer überzeugen dürfte. 
Ob für Frühstück, Lunch oder Dinner, serviert wird eine auf Gemüse fokussierte Küche, bei der auf tierische Produkte gänzlich verzichtet wird. Den Gerichten sieht man das auf den ersten Blick gar nicht an. Es sind Gerichte wie Räucherkroketten mit der Würzpaste Yuzukoshō, Ravioli, gefüllt mit Kürbis und Walnuss, Austernseitlinge mit wilden Brokkoli und Kartoffel oder einfach eine Currysuppe mit Nudeln und Gemüse.

Alles professionell zubereitet, allein schon optisch hoch erfreulich. Und es werden keine Produkte verarbeitet, die etwas vorgeben, was sie nicht sind. Etwa Meeres­tiere, die in Wahrheit aus veganen Ersatzprodukten hergestellt wurden. Bemerkenswert ist auch die Getränkeauswahl. Die Weinkarte ist reich an Natur- und Non-Mainstream-Weinen, aber auch die Auswahl an nicht alkoholischen, weinähnlichen Getränken ist hier reichlich vertreten. Man nennt diese zum Teil fermentierten Säfte „Proxies“, ebenfalls ein Trend, der unaufhaltsam an Fahrt gewinnt und bestens zum Lokal und zur ­Küche passt.

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