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GEWINN-Empfehlungen im Rückblick
Mit Rohstoff-Investments auf der Überholspur
Der Angriff der USA und Israels auf den Iran und die Gegenangriffe des iranischen Regimes dauern mittlerweile mehr als fünf Wochen an. Dabei hat insbesondere die Energieinfrastruktur große Schäden genommen: In Ras Laffan Industrial City (Katar) ist die größte LNG-Anlage der Welt schwer getroffen worden. Experten schätzen die Reparaturdauer auf drei bis fünf Jahre. Zudem trafen israelische und US-amerikanische Gegenschläge wichtige Gasfelder im Iran. Die Wasserstraße von Hormus, durch die vor dem Krieg noch ein Fünftel des globalen Öl- und Erdgasverbrauchs transportiert wurde, ist nur noch für Verbündete des Irans offen, und Medienberichten zufolge plant der Iran, die Meerenge langfristig in eine maritime Mautstraße umzufunktionieren.
Diese Ereignisse führten bei der Ölsorte Brent zu einem Preisanstieg von über 50 Prozent und könnten schwerwiegende weitere wirtschaftliche Auswirkungen haben: So hat am 19. März die EZB die neuesten Wachstums- und Inflationsprognosen für die Eurozone veröffentlicht. Demnach wurde gegenüber Dezember das BIP-Wachstum für 2026 von 1,2 auf 0,9 Prozent nach unten und die Inflationsprognose von 1,9 auf 2,6 Prozent nach oben revidiert. Die Forward-Rates im Dreimonats-Euribor implizieren bereits die Erwartungen von zwei Leitzinsanhebungen im laufenden Jahr, in den USA zerplatzten die Hoffnungen auf baldige Leitzinssenkungen.


