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Karriere: Gehaltsverhandlung
Mehr Geld, bitte!
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Das Herz klopft ein bisschen heftiger, die Atmung wird schneller, die Hände feucht – Gehaltsgespräche lösen selbst bei Menschen, die beruflich sonst souverän auftreten, nicht selten ein mulmiges Gefühl aus. Dabei muss aus der Bitte um mehr Geld kein Kräftemessen werden. Im Gegenteil: Wer seinen Mehrwert kennt, realistische Vorstellungen hat und die wirtschaftliche Situation des Unternehmens berücksichtigt, kann durchaus selbstbewusst verhandeln.
Der Moment macht’s
Die erste Frage, die sich stellt, lautet: Wann ist der richtige Zeitpunkt? Immerhin „entscheidet das Timing mehr über den Erfolg einer Gehaltsverhandlung, als viele glauben“, ist Gehaltsexperte Conrad Pramböck überzeugt. Er rät, auf konkrete Erfolge zu setzen. Ein abgeschlossenes Projekt, positives Kundenfeedback, ein großer Auftrag oder gute Unternehmenszahlen können die passende Gelegenheit sein. Auch die oft zum Jahresende stattfindenden Mitarbeitergespräche bieten einen guten Anlass. Weniger günstig sind hingegen Krisen oder ein gerade ausgetragener Konflikt. Und wie geht man es dann konkret an? „Ich bitte Sie um einen persönlichen Gesprächstermin. Es geht um meine Karriere und um mein Gehalt“, kann als Ankündigung völlig ausreichen. Dabei muss man dem Chef nicht schon bei der Terminvereinbarung die gewünschte Summe auf den Tisch legen, denn das gibt diesem unnötig viel Zeit, Gegenargumente vorzubereiten.
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