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Leasing versus Kredit: Welche Kfz-Finanzierung ist günstiger?
Lange sparen auf das nächste Auto war gestern. Schon fast 57 Prozent der privaten Neuzulassungen wurden 2025 geleast.
© industryview – GettyImages.com

Kfz-Finanzierung

Leasing versus Kredit: Welche Kfz-Finanzierung ist günstiger?

Auch immer mehr Private finanzieren ihr neues Auto mit Leasing. Was sind die Vorteile, und wann ist es dennoch günstiger, zu einem Kredit zu greifen?

Von Michael Kordovsky

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31.03.2026
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Kfz-Leasing ist in Österreich seit Jahren auf Erfolgskurs, ganz besonders gut lief das Geschäft aber zuletzt. Laut Verband Österreichischer Leasing-Gesellschaften hat die Wachstumsrate im Kfz-Leasing 2025 stolze 7,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr betragen. Damit sind mittlerweile 59,4 Prozent aller Neuzulassungen in Österreich Leasingautos. Bei den betrieblich genutzten Fahrzeugen liegt die Leasingquote sogar schon bei 67,4 Prozent, mehr als zwei von drei neuen Firmenautos sind damit geleast. Kein Wunder – schließlich sind die Leasingraten betrieblich genutzter Kfz auch steuerlich absetzbar.

Zunehmend auch privat geleast

Doch auch von den privat genutzten Pkw und Kombis wurden bei den im Vorjahr angeschafften bereits 56,9 Prozent geleast. „Aktuell ist es sehr beliebt bei Elektrofahrzeugen, wo der technische Fortschritt mitunter sehr schnell sein kann. Wenn man also sein Fahrzeug alle paar Jahre wechseln möchte, hat Leasing Vorteile“, erklärt Oliver Hedl, Leiter Vertrieb & Absatzleasing der Erste Bank und Sparkassen Leasing GmbH. Denn beim Leasing zahlt man für die Nutzung, nicht für das Eigentum, und bleibt flexibel für den Umstieg auf das nächste Modell. Das Verwertungsrisiko am Ende der Laufzeit bleibt bei der Leasinggesellschaft. 

Trotz des Booms stellt sich besonders für Private die Frage: Fährt man mit einem Kredit nicht ebenso gut?

Die wichtigsten Unterschiede

Auf den ersten Blick bietet Leasing meist die attraktiveren monatlichen Raten, da hier nicht der gesamte Kaufpreis, sondern nur der Wertverlust während der Nutzungsdauer finanziert wird. Denn beim Leasing bleibt die Leasinggesellschaft Eigentümer des Kfz, die Leasingrate deckt die Nutzung des Autos und die Finanzierungskosten ab. Zudem „gibt es beim Leasing oft die Möglichkeit, zusätzliche Dienstleistungen aus einer Hand in Anspruch zu nehmen, das kann die passende Versicherung sein, aber auch Service- oder Tank- und Ladekarten“, ergänzt Hedl. Am üblichsten sind beim Leasing Laufzeiten von drei bis fünf Jahren, teils sind auch sechs Jahre möglich (z. B. bei Raiffeisen-Leasing). Am Ende der Vertragslaufzeit wird das Fahrzeug entweder zurückgegeben oder kann zu einem vorher festgelegten Restwert übernommen werden – in diesem Fall wird man dann doch noch zum Eigentümer des Autos.

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