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Start-up-Finanzierung II

Kleine Fortschritte beim Gender-Investment-Gap

Von Michaela Schellner

03.04.2025
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Frau mit Tablet in der Hand sieht lächelnd in die Kamera
Trotz positiver Tendenzen gehen drei Viertel der Investments immer noch an rein männlich besetzte Gründungsteams.© nd3000 - GettyImages.com

Im Jahr 2024 waren nur 11,2 Prozent der österreichischen Start-up-Gründer, die ein Investment erhielten, Frauen. In absoluten Zahlen heißt das 35 von 313. Zu diesem Ergebnis kommt der Female Start-up Funding Index von Female Founders, Fund F und der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY. Damit liegt Österreich im D-A-CH-Vergleich im Mittelfeld (Deutschland 10,6, Schweiz 14 Prozent). Die Zahlen zeigen zwar eine leichte Verbesserung (Vgl. 2023: 29 von 335), allerdings auf einem niedrigen Niveau. Anzahl und Volumen der Finanzierungsrunden (minus 19 Prozent bzw. minus 35 Abschlüsse auf 149 Deals, minus 17 Prozent von 695 auf 578 Millionen Euro) gingen hingegen 2024 zurück. Jedoch stieg der Anteil gemischter Gründungsteams, die mindestens eine Finanzierungsrunde verzeichneten, leicht um sieben auf 24 Prozent. Trotz Fortschritten bleibt der Anteil rein weiblicher Teams in diesem Zusammenhang gering (drei Prozent). Insbesondere im Tech-Bereich sind Frauen weiterhin stark unterrepräsentiert. Zudem waren weibliche Gründerinnen vor allem bei kleineren Deals bis zu einer Million Euro vertreten, während sie bei höheren Summen nahezu gänzlich fehlten. 

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