Springe zum Ende des Werbebanners Springe zum Anfang des Werbebanners
Springe zum Ende des Werbebanners Springe zum Anfang des Werbebanners

Hauptinhalt

Immobilien: Ist der Tiefpunkt erreicht?
Immoinvestments im Check: Anlegerwohnungen, Bauherrenmodelle, Offene Immofonds, Immoaktien, Immoaktienfonds und -ETFs
© MichelleLWilson - GettyImages.com, Bildbearbeitung: Edge Project/Georg Zumbulev; Cover: Foto: MichelleLWilson - GettyImages.com, Bildbearbeitung: Edge Project/Georg Zumbulev

Immobilienmarkt

Immobilien: Ist der Tiefpunkt erreicht?

Seit fast zwei Jahren kriseln die Immobilienmärkte. Doch sinkende Zinsen und knapper Wohnraum könnten die Talfahrt beenden. Wie Sie als Anleger auf eine mögliche Erholung der Immobilienmärkte setzen können. In Österreich und international.

Von Michael Kordovsky, Martin Mayer und Robert Wiedersich

26.03.2024
Springe zum Ende des WerbebannersSpringe zum Anfang des Werbebanners

Vor fast zwei Jahren ging der längste Immobilienboom Österreichs zu Ende. Spätestens seit der Signa-Pleite ist die Stimmung in der Branche am Tiefpunkt. Kleine wie große Investoren warten auf den ­perfekten Zeitpunkt, um wieder einzusteigen. Auch international sind ­viele Immobilienmärkte weiter in Schockstarre.

„Survive till 2025.“ Diesen sarkastischen Reim hört man derzeit häufig unter Immobilienentwicklern, wenn man sie zu ihren Erwartungen für 2024 befragt. Das Motto: Es kann nur besser werden. Die Hoffnung ist nicht unbegründet: In zwei Jahren Kaufzurückhaltung hat sich viel Geld angesammelt, das veranlagt werden will, sobald die Preise den Boden gefunden haben. Dieser Punkt könnte mit der erwarteten Zinswende im Herbst erreicht sein. Solange die Zinsen stiegen, wagte sich kaum jemand aus der Deckung: „Speziell die institutionellen Investoren wollen ihre Portfolios zum Teil weiter ausbauen und haben Sorge, dass sie den richtigen Zeitpunkt für den ­Wiedereinstieg verpassen. Die erste Leitzinssenkung könnte eine starke Signalwirkung haben“, meint Franz Pöltl, der beim Makler EHL die großen Investoren betreut.

Während es international, etwa bei Gewerbeimmobilien in den USA oder Wohnhäusern in Deutschland, schon spürbare Preisrückgänge gab, tut sich in Österreich gefühlt immer noch wenig. „Am Gesamtmarkt für Wohnungen sind die Preisrückgänge bisher erstaunlich moderat. 2023 ­wurde Wohnungseigentum nur um 1,6 Prozent günstiger. Wohnungen sind immer noch teurer als vor der Pandemie“, sagt Matthias Reith, Immobilienexperte der Raiffeisen Bank International. Ein Ende der Preisrückgänge auszurufen, hält er daher für 2024 noch für verfrüht.

Weitere Artikel

Blick über WienExklusiv für GEWINN-Abonnenten

Wohnungen als Geldanlage

Nach drei Jahren Flaute am Immobilienmarkt beginnen die Preise für Wohnungen wieder moderat zu...

Weiterlesen: Wohnungen als Geldanlage
Exklusiv für GEWINN-Abonnenten

Warum Finanzprognosen Anlegern mehr schaden als nutzen

Aktives Investment-Management scheitert letztlich daran, dass die zugrunde liegenden Prognosen zu...

Weiterlesen: Warum Finanzprognosen Anlegern mehr schaden als nutzen
Das GEWINN Börsenbarometer Jänner 2026 in Zusammenarbeit mit boersensignale.de

Der Aufwärtstrend an den Börsen ist weiter intakt

Neue Serie: Mit dem GEWINN-Börsenbarometer verschaffen sich Anleger einen Überblick über die...

Weiterlesen: Der Aufwärtstrend an den Börsen ist weiter intakt