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Interview
„Ich würde gerne noch höher bauen“
Wolfdieter Jarisch ist Höhe gewohnt. Der passionierte Höhenbergsteiger stand in den 1980er-Jahren schon auf einigen der höchsten Gipfel in den Alpen, in Alaska und im Himalaya. In den vergangenen Jahren hat er mit der S+B Gruppe einige der höchsten Gebäude Österreichs errichtet, darunter die Danubeflats (160 Meter, höchster Wohnturm des Landes) und den DC Tower 3 (110 Meter, höchstes Studentenheim). Nun folgt bis Ende 2026 mit dem DC Tower 2 (175 Meter) der Höhepunkt, ein Wohn- und Büroturm, der im Auftrag des deutschen Fonds Hausinvest gebaut wird. Das Besondere: Alle drei Gebäude sind Nachbarn und stehen nur wenige Meter voneinander entfernt in der Wiener Donau City.
GEWINN: Der DC Tower 2 hätte ursprünglich architektonisch der kleine Zwillingsbruder des 2014 fertiggestellten DC Tower 1 werden sollen. Nun sieht der Turm ganz anders aus als in den früheren Entwürfen. Warum hat der französische Stararchitekt Dominique Perrault den Turm umgeplant?
Jarisch: Der Fachbeirat für Stadtplanung hat die alte Planung hinterfragt und als nicht mehr zeitgemäß befunden. Das war für uns zuerst ein Schock, weil die Planung, die ja bei so einem Projekt nicht ganz günstig ist, schon fertig war. Rückblickend war es aber eine gute Entscheidung, alles nochmals neu zu planen und an die aktuellen Bedürfnisse anzupassen.
GEWINN: Was hat sich geändert?
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