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Konjunktur
Hoffnungsschimmer für die heimische Wirtschaft
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Endlich wieder positive Signale für die österreichische Wirtschaft: Trotz geopolitischer Unsicherheiten hat sich die Konjunkturstimmung in Österreich zu Beginn der zweiten Jahreshälfte verbessert. „Der Unicredit-Bank-Austria-Konjunkturindikator stieg im Juli auf minus 0,8 Punkte und erreichte damit den höchsten Stand seit den Verwerfungen infolge des US-Angriffs auf den Iran“, meint Unicredit-Bank-Austria-Chefökonom Stefan Bruckbauer und ergänzt: „Die Stimmungsaufhellung gegenüber dem Vormonat erfasste alle Wirtschaftssektoren.“ Besonders stark fiel die Verbesserung in der Industrie aus.
Freilich besteht kein Grund zur Euphorie. Denn trotz der jüngsten Aufhellung blieb die Stimmung in allen Wirtschaftssektoren immer noch im pessimistischen Bereich und lag teilweise deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt. Die Einschätzung der wirtschaftlichen Lage in Österreich war zudem bereits den fünften Monat in Folge schwächer als im Euroraum, wenngleich sich dieser Rückstand in allen Bereichen verringert hat.
Der Inflationsdruck bleibt in den kommenden Monaten laut Einschätzung des Bank-Austria-Experten erhöht. 2026 wird eine durchschnittliche Inflationsrate von 3,2 Prozent erwartet.



