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Heizung tauschen und Fördergeld kassieren
Die Höhe der Bundesförderung hängt seit heuer auch von der Heizungsart ab. Für eine Luft-Wärme­pumpe gibt es weniger Fördergeld als für ­eine Pelletsheizung.
© 2020, JJ Gouin - GettyImages.com

Umweltförderung

Heizung tauschen und Fördergeld kassieren

Unter dem Motto „Raus aus Öl und Gas“ hat die Regierung eine Sanierungsoffensive gestartet, die zum Austausch fossiler Heizsysteme anregen soll. GEWINN zeigt, wie viel man dafür bekommt. 

Von Hans Bruckberger, Martin Mayer, Susanne Kowatsch und Robert Wiedersich

02.01.2024
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Ursprünglich hatte die österreichische Bundesregierung den Ausstieg aus allen Ölheizungen bis 2035 geplant, Gasheizungen hätten spätestens 2040 Geschichte sein sollen. Der verpflichtende Tausch ist inzwischen vom Tisch, stattdessen versucht man, die Bevölkerung mit viel Geld zum Einbau einer neuen, nicht fossilen Heizung zu bewegen. Wer zum unteren Einkommensdrittel zählt, bekommt sogar 100 Prozent der Kosten bis zu einem fixen Höchstbetrag ersetzt, zum Beispiel maximal 28.243 Euro für einen Fernwärmeanschluss. Die Einkommensgrenze für eine Familie mit zwei Kindern beträgt netto 3.998 Euro pro Monat, bei einem Einpersonenhaushalt sind es 1.904 Euro.

Achtung auf die Preise

Wer mehr verdient, dem verspricht Klimaschutzministerin Leonore Gewessler immer noch rund 75 Prozent Förderung der Investition (Planung, Material, Montage, Entsorgung alter Kessel). Dafür werden Bundes- und Landesförderungen addiert. Die 75 Prozent dürften sich nach derzeitigem Stand in den meisten Bundesländern tatsächlich ausgehen, allerdings wird der genaue Prozentsatz auch von der Preisentwicklung der Heizungssysteme abhängen. „Wenn die Förderbeträge so stark steigen, besteht immer Sorge, dass das auch die Kosten nach oben treibt. Daher sollte man die Preise heuer genau beobachten“, meint Energieexperte Zahner.

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