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Risikokapitalfinanzierung

Gründungsfonds II: 500 Millionen Euro für österreichische Start-ups

Von Michaela Schellner

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03.05.2023
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Foto von Hand mit Daumen hoch vor eine Tafel, auf der START UP steht
© vetkit - GettyImages.com

Weil Österreich im internatio­nalen Vergleich bei Risikokapitalfinanzierung zurückliegt, hat das Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft mit dem „Gründungsfonds II“ einen neuen Venture-Capital-­Fonds aufgelegt und die Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH (aws) mit der Umsetzung beauftragt. Der Bund zahlt in diesen 72 Millionen Euro ein, durch private Co-Investoren sollen laut Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher aber rund 500 Millionen Euro an Risikokapital für heimische Jungunternehmen „gehebelt“ werden. Was heißen soll: Wird vom Bund in ein Start-up investiert, zieht das auch private Geldgeber an, was Kocher als Hebelwirkung bezeichnet. Die Beteiligungen des Gründungsfonds liegen zwischen 500.000 und maximal fünf Millionen Euro und werden im Laufe des zweiten Quartals möglich sein. Investiert wird in Form von offenen Beteiligungen oder eigenkapitalähnlichen Mezzaninfinanzierungsinstrumenten.

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