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Finanzieller Kampf für chronisch Kranke
Sobald das Krankengeld ­endet, stellt sich für dauerhaft Erkrankte die Frage, wie es finanziell weitergeht.
© Olga Yastremska - GettyImages.com

Wo das soziale Netz Löcher aufweist

Finanzieller Kampf für chronisch Kranke

Chronisch krank zu werden, bedeutet häufig, nicht mehr wie gewohnt arbeiten zu können, ohne aber gleich in Invaliditäts- oder Berufsunfähigkeitspension gehen zu dürfen. Wie hält man sich in dieser Phase finanziell über Wasser?

Von Andrea Lehky und Susanne Kowatsch

31.03.2026
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Es ist eine oft schwer verlaufende chronische Erkrankung von vielen, die allerdings in den letzten Jahren häufiger geworden ist: Hinter der sperrigen Bezeichnung ME/CFS verbirgt sich eine heimtückische Multisystemerkrankung. 

Man bringt sie mit Long Covid in Verbindung, doch es gab sie lange davor. Zwei der drei Söhne der Bäcker-Familie Ströck leiden seit den 2010er-Jahren daran. Davor waren beide jung, aktiv und sportlich. Heute ist Christoph, der Jüngste, ans Bett gefesselt, Philipp, der Mittlere, stark eingeschränkt. Ihre Mutter Gabriele Ströck erzählt, dass Christoph „nach Jahren der Irrwege durch die Mühlen der Medizin“ für seine Diagnose bis nach Stanford fliegen musste: „Dann konnte in Österreich niemand etwas damit anfangen.“ Ein Teufelskreis: Weil niemand die Krankheit kannte, gab es keine spezialisierten Ärzte. Bis heute sind es handverlesen wenige, und diese haben oft monate- bis jahrelange Wartezeiten.

Einen Ärztemarathon ohne Aussicht auf Heilung erleben aber auch viele andere, ganz egal, ob es sich um physische oder um psychische dauerhafte Erkrankungen handelt. Doch wovon lebt man in diesen Jahren, in denen man trotzdem noch nicht endgültig in Pension gehen darf? 

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