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„Europa könnte zum Industriemuseum werden“
Robert Halver, Baader Bank: ­„Solange der Weltuntergang offensichtlich ausbleibt – und das scheint der Fall zu sein –, bleiben Sie dem Aktienmarkt treu.“
© Baader Bank AG

Robert Halver, Börsenexperte

„Europa könnte zum Industriemuseum werden“

Das hatte der bekannte deutsche Börsenexperte Robert Halver in gewohnt unterhaltsamer Form auf Einladung der Dadat Bank in Wien über die aktuelle Situation an den Märkten zu sagen.

Von Elias Moling

11.06.2024
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„Wenn Sie die Märkte verstehen wollen, müssen Sie zwischen den Zahlen lesen, Sie müssen politisch und geldpolitisch denken. Und dann wissen Sie, dass der Weltuntergang nicht passieren kann, weil er nicht passieren darf.“ Mit diesen Worten leitet Robert Halver, Wertpapieranalyst bei der Baader Bank, seine Präsentation beim jüngsten Investmentabend der Dadat Bank in Wien ein.

Robert Halver merkt an, dass es durch die hohe Verschuldung in den USA nicht mehr möglich sei, die Zinsen wie in den 80er-Jahren zu erhöhen: „Amerika hängt an der Nadel der Kredite.“ In diesem Zusammenhang hebt er die Bedeutung des Konsums in den USA für die konjunkturelle Entwicklung hervor: „Aufpassen, wenn der Konsum nicht läuft, läuft Amerika nicht.“ Allgemein meint er, dass Amerika im aktuellen Umfeld mit hoher Verschuldung und der Inflation bei der Zinspolitik nicht so restriktiv sein könne wie noch vor 30 Jahren.

Wichtig sei laut dem Börsenexperten anzumerken, dass viele Länder der Welt, allen voran die USA, aktuell massiv in die eigene Wirtschaft investieren, um Produktionsstätten zurück ins eigene Land zu holen. Die Liquidität der Märkte sei trotz eines leichten Rückgangs immer noch sehr hoch, was dazu beitragen würde, die wirtschaftlichen Probleme zu bewältigen.

US-Dollar als Leitwährung nicht in Gefahr

Den US-Dollar sieht Robert Halver in seiner Rolle als weltweite Leitwährung nicht in Gefahr und glaubt, dass „trotz der großen Verschuldung die amerikanische Währung in der Welt die Leitwährung bleibt“. Die Gefahr, dass die BRICS-Staaten mit einer eigenen Währung den Dollar herausfordern könnten, hält er für unwahrscheinlich. Schließlich ist China aus seiner Sicht als staatliche „Black Box“ viel zu undurchsichtig für Investoren: „Wer eine gemeinsame Währung machen möchte oder eine Alternative zum Dollar, muss sich natürlich freimachen.“ In dieser Hinsicht ist China für viele Investoren nicht so sicher wie zum Beispiel die USA, in denen Unternehmer viel mehr Spielraum und Freiheiten haben.

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