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Elektropower aus der Nische
TSA-CEO Robert Tencl ist stolz auf die Produktion am Standort Wiener Neudorf. Im Segment der Herstellung elektromechanischer Antriebe für Schienenfahrzeuge ist das Unternehmen Weltmarktführer.
© TSA Austria

Hidden Champions: TSA Austria

Elektropower aus der Nische

Traktionssysteme Austria (TSA) mit Sitz in Wiener Neudorf stellt jährlich rund 11.500 Elektromotoren für Schienen- und Straßennutzfahrzeuge her. Mit 96 Prozent Exportanteil sind die nach Kundenwunsch maßgefertigten Produkte weltweit im Einsatz.

Von Michaela Schellner

01.10.2025
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„Mit 10.000 produzierten Elektromotoren für die Schiene sind wir Weltmarktführer“, ist Robert Tencl stolz auf die Entwicklung von TSA, an dessen Gründung er vor 25 Jahren maßgeblich beteiligt war. Damals traf er mit seinem Kollegen Günter Eichhübl und dem Unternehmensberater Franz Hrachowitz die Entscheidung, das Unternehmen ABB Verkehrstechnik im Rahmen eines Management-Buy-outs zu übernehmen. 100 Millionen Schilling investierten die drei damals in den Kauf und gaben der Gesellschaft den neuen Namen Traktionssysteme Austria (TSA). 

Dass die Geschichte des Unternehmens aber noch viel weiter zurückreicht, daran erinnert der heutige Firmensitz in der Brown-Boveri-Straße 1 in Wiener Neudorf. Bereits 1960 eröffnete hier die Österreichische Brown Boveri Werke AG, eine Tochtergesellschaft der 1891 gegründeten Schweizer Brown, Boveri & Cie (BBC), eine Produktionsstätte. Hergestellt wurden damals unter anderem Transformatoren, Generatoren und Traktionsantriebe für Lokomotiven. 1988 fusionierte BBC mit dem schwedischen Unternehmen ASEA zur Asea Brown Boveri Ltd., kurz ABB. Aus diesem Konzernumfeld entstand TSA, das es damals mit 150 Mitarbeitern auf 20 Millionen Euro Umsatz brachte.

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