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Interview
„Eine Ölfirma kann nicht durch KI ersetzt werden“
Thomas Schüßler verwaltet mittlerweile seit dem Jahr 2005 den DWS Top Dividende, der mit einem Fondsvolumen von aktuell rund 24 Milliarden Euro zu den größten aktiv verwalteten Aktienfonds Europas zählt. Und so wie er „seinen“ riesigen Dividendenfonds managt, antwortet der Fondsmanager auch trotz des lebhaften Treibens am diesjährigen „Fonds professionell Kongress“: konzentriert und gelassen.
GEWINN: Welche Bedeutung haben Dividendenstrategien heute noch?
Schüßler: Das ist eine sehr berechtigte Frage. In guten Zeiten setzen viele Anleger auf die Highflyer. Aber gerade dann, wenn es schwierig wird, ist die Stabilität, die einem so eine Dividende verleiht, nicht zu unterschätzen. Das sind eben solide Geschäftsmodelle, die es durch dick und dünn schaffen können. Und die Signalwirkung von steigenden Dividenden ist nicht zu unterschätzen – vor allem in schlechten Zeiten. „Börsenpartys“ hingegen kann man mit einem Dividendenfonds schlecht abbilden. Denn wenn die Kurse in einem Bereich stärker steigen als die Dividenden, wird die Dividendenrendite dadurch aus unserer Sicht oft zu gering. Daher investieren wir aktuell aufgrund der geringen Dividendenrenditen auch nicht mehr als acht Prozent in Technologieaktien.
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