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Die nächste Welle
Jaecoo 7
© Jaecoo/Houdek Photographie

Neue Automarken aus China

Die nächste Welle

Bei den schon früher in Europa gestarteten China-Marken sind die Rollen von Siegern und Verlierern bereits weitgehend verteilt. Nun beteiligen sich weitere am Kampf um heimische Kunden und Marktanteile. Außer der Antriebsart wird auch das Händlernetz über Erfolg und Misserfolg mitentscheiden.

Von Stefan Pabeschitz

05.01.2026
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Sagen Ihnen die Namen Omoda, Jaecoo, Xpeng, Nio und Leapmotor etwas? Oder Changan, Zeekr, Dongfeng und Denza? Es handelt sich sämtlich um einige der aktuell rund 150 chinesischen Automarken, die den Vertrieb in Europa schon begonnen haben oder ihn demnächst starten. Allerding kommen ein paar der bereits präsenten neuen Brands kaum aus den Startlöchern: Die nunmehrige Geely-Tochter Smart etwa hat den Wechsel vom europäischen Ultrakompakt-Hersteller zum chinesischen Elektro-SUV-Anbieter nicht geschafft – die Verkaufszahlen sind so niedrig, dass sie einen Weitervertrieb kaum rechtfertigen. Gleiches gilt für das Volvo-Spin-off Polestar mit in einigen Verkaufsmonaten gar nur einstelligem Absatz.

Grundsätzlich lassen sich aktuell zwei Hauptkriterien für den Erfolg definieren. Erstens: Wer ausschließlich auf Elektroantrieb setzt, hat wegen der Stagnation dieser Nische bei gleichzeitigem Modellüberfluss geringe Chancen – auch die beachtlichen Zuwächse der Vorzeige-China-Marken BYD und MG fallen längst zu einem guten Teil auf Hybrid- und Benzinmodelle. Zweitens: Ohne ausreichendes Händlernetz wird es schwierig, 
Kundenvertrauen zu gewinnen. 

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