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Konjunktur

Deutschland in Not – nur Mexiko ist noch schlechter

Von Hans-Jörg Bruckberger

04.04.2025
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© gopixa - GettyImages.com

Man kann zum Milliardenpaket von Friedrich Merz stehen, wie man will, eines muss man ihm jedenfalls lassen: Es schürt zumindest einmal Hoffnung. Und die hat die deutsche Wirtschaft bitter nötig. Denn erst kürzlich haben namhafte Wirtschaftsforscher ihre ohnehin schon bescheidenen Wachstumsprognosen für Europas größte Volkswirtschaft noch einmal empfindlich gekappt: Das Ifo Institut hat seine Schätzung für das BIP-Wachstum im laufenden Jahr glatt auf 0,2 Prozent halbiert. Die OECD rechnet mit 0,4 Prozent, im Dezember war sie noch von 0,7 Prozent ausgegangen.

Innerhalb der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) ist die Prognose lediglich für Mexiko noch schlechter (dort wird ein BIP-Rückgang um 1,3 Prozent erwartet). Hauptverantwortlich für die anhaltende Konjunkturflaute in Deutschland ist vor allem die Schwäche der Industrie. Langsam sollte es aber dennoch bergauf gehen: Für 2026 rechnet die OECD immerhin mit 1,1 Prozent BIP-Plus. Das Finanzpaket mit seinen geplanten Investitionen von mehreren hundert Milliarden Euro in Infrastruktur und Rüstung ist hierbei noch nicht berücksichtigt. Dieses könnte sich freilich signifikant auf das Wachstum 2026 auswirken, heißt es. Prompt hat der Ifo Geschäftsklimaindex zuletzt auch schon deutlich Fahrt aufgenommen.

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