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„Der asiatisch-pazifische Raum wird eine dynamische Region bleiben“
Bernard Aw, Chefvolkswirt für die Region Asien-Pazifik bei Coface, beschrieb bei der diesjährigen Risikokonferenz in Paris, warum aus seiner Sicht Asien weiterhin der dynamischste Wirtschaftsraum bleiben wird.
© Alexandra de Csabay; Bildberarbeitung: GEWINN

Interview mit Bernard Aw

„Der asiatisch-pazifische Raum wird eine dynamische Region bleiben“

China wird die wichtigste wirtschaftliche Kraft in Asien bleiben, während Indien und Japan an Bedeutung zulegen, meint Bernard Aw, Chefvolkswirt für die Region Asien-Pazifik beim Kreditversicherer Coface, im Interview mit GEWINN. 

Von Martin Mayer

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13.02.2024
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GEWINN: Der asiatisch-pazifische Raum war in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten jene Region mit der größten wirtschaftlichen Dynamik. Wird diese Region noch längerfristig die treibende Kraft für die Weltwirtschaft bleiben?

Aw: Ja, ich denke, der asiatisch-pazifische Raum wird auf absehbare Zeit eine dynamische Region bleiben und weiterhin einen wichtigen Beitrag zum globalen Bruttoinlandsprodukt leisten. Ein wesentlicher positiver Faktor ist zum Beispiel die im Durchschnitt sehr junge Bevölkerung, insbesondere in großen Ländern wie Indien oder Indonesien.

GEWINN: Was könnte die Wirtschaft in dieser Region kurzfristig im laufenden Jahr maßgeblich beeinflussen?

Aw: Einer der Lichtblicke in diesem Jahr könnte die anhaltende Erholung im Elektroniksektor sein, die vielen Volkswirtschaften in Asien zugutekommen könnte. Ein weiterer Lichtblick könnte der anhaltende Aufschwung im Tourismus sein, insbesondere wenn mehr chinesische Touristen ins Ausland reisen. Denn zehn Prozent des BIP im asiatisch-pazifischen Raum sind mit Tourismus und Reisen verbunden. Generell wird das Wachstum aber nicht mehr so hoch wie vor der Coronapandemie ausfallen.

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