Hauptinhalt

Anleiheninvestments
Chancen bei Anleihen 2026
Das Jahr 2022 blieb vielen Anlegern besonders negativ in Erinnerung, da sowohl der breite Aktienmarkt als auch langfristige Staatsanleihen von Emittenten mit guter Bonität das erste Mal seit dem Jahr 1969 gleichzeitig deutliche Verluste verzeichneten. Das führte laut dem Finanzportal Alpha Architect an den US-Märkten dazu, dass 2022 ein klassisches gemischtes Portfolio mit 60 Prozent Aktien (S&P 500) und 40 Prozent lang laufenden US-Staatsanleihen einen Verlust von 20,3 Prozent machte und somit den schlimmsten Rückgang seit 1937 erleiden musste.
Die als „sicher“ geltenden Staatsanleihen konnten ihrer Funktion als stabilisierender Faktor im Depot nicht gerecht werden. Das war umso enttäuschender, als viele Anleger in den Jahren davor diese Anleihen trotz meist negativer Renditen gehalten hatten, nur um im Fall eines Aktienmarktcrashs von der Stabilität dieser Investments zu profitieren. Auch Unternehmensanleihen boten nur geringe Aufschläge für das erhöhte Risiko, womit aus Sicht vieler Marktteilnehmer klassische Zinsstrategien bzw. gemischte Portfolios als überholt galten.
Die Märkte normalisieren sich
Doch das hat sich in der Zwischenzeit grundlegend geändert: Die Inflationswelle der Jahre 2021 bis 2023 zwang die Zentralbanken weltweit zu deutlichen Zinserhöhungen.
Als in weiterer Folge die Inflation in den meisten Regionen weitestgehend wieder abgekühlt war, gingen die Notenbanken wieder zu Zinssenkungen über. Diese führten aber nicht mehr zu den ultraniedrigen Zinssätzen der Vorjahre zurück, sondern die Zinsen pendelten sich auf höheren Niveaus ein. Experten sahen darin eine Normalisierung der Zins- und Geldpolitik, die auch Anleihen als Investment wieder attraktiver machte.
Jetzt weiterlesen
Sie haben bereits ein GEWINN-Abo?
Sichern Sie sich jetzt Ihr Angebot und lesen Sie weiter
Zu den Angeboten


