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„Beim Wald geht es nicht um Rendite“
Tauscht regelmäßig den Anzug gegen Schutzhelm und ­Motorsäge, um im ­eigenen Wald zu ­arbeiten: Klaus Bischof.
© florian rainer/eiland.wien

Interview

„Beim Wald geht es nicht um Rendite“

Keiner verkauft in Österreich so viel Wald wie Makler Klaus Bischof. Wie viel ein Quadratmeter kostet, welche Rolle der Klimawandel spielt und wann sich ein Wald rechnet.

Von Robert Wiedersich

02.06.2023
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Klaus Bischof ist viel unterwegs. 60.000 Kilometer fährt er mit dem Auto jedes Jahr. Von der entlegenen Alm in Kärnten über den Wirtschaftswald in der Steiermark bis zur Eigenjagd in Niederösterreich – der Makler ist überall, wo Wald einen neuen Eigentümer sucht. Wir treffen den Steirer in seinem Wiener Büro.

GEWINN: Am Immobilienmarkt ist die Nachfrage in den letzten Monaten deutlich zurückgegangen. Wird jetzt auch weniger Wald verkauft?

Bischof: Es ist nach wie vor einiges los. Bei wirtschaftlichen oder poli­tischen Unsicherheiten wie dem Ukraine-Krieg und hoher Inflation sind Grund und Boden immer ein Thema. Da geht es um das sichere Parken von Geld. Leute, die einen Wald besitzen und nicht unbedingt verkaufen müssen, geben ihn nicht her, weil es sich um ein generationenübergreifendes Investment handelt. Es gibt aber immer wieder Erben, die mit einem Wald nichts anfangen können und dann verkaufen. Die Verkäufe spielten sich zuletzt in ­einer Größenordnung zwischen 20 bis 800 Hektar ab.

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