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Alle Antworten rund um die WG
Hauptmieter oder Untermieter? In einer WG sind beide Varianten üblich, und sie haben unterschiedliche Vor- und Nachteile aus Mieter- wie Vermietersicht.
© Robert Daly - GettyImages.com

Was Mieter, Untermieter und Vermieter wissen müssen

Alle Antworten rund um die WG

Vor Beginn des neuen Uni-Semesters sind WG-Zimmer gefragt. Auch Vermieter sehen WGs als interessante Alternative zu Singlewohnungen: Doch bei An- und Vermietung drohen in einer Wohngemeinschaft zahlreiche Stolperfallen. So 
vermeidet man sie.

Von Robert Wiedersich

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01.09.2026
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September und Oktober sind jene Monate, in denen die Suche nach WG-Zimmern am Höhepunkt ist. Zu Semesterbeginn strömen viele neue Studenten aus dem In- und aus dem Ausland in die Uni-Städte und suchen eine unkomplizierte und leistbare Bleibe – oft nur für ein halbes Jahr. Da bieten sich Wohngemeinschaften an, die meist schon über gewisse Ausstattung und Infrastruktur verfügen und wo man sich viele Kosten teilen kann. 

Die WG ist ein Dauerbrenner unter den studentischen Wohnformen. Mit steigenden Mieten und knapper werdendem Wohnraum könnten WGs in Zukunft auch abseits von Studenten gefragt sein. Besonders junge Berufstätige gelten als potenzielle Zielgruppe.  „In Ballungszentren wird es in Zukunft auch Arbeits-WGs geben, da viele Berufstätige nur für eine gewisse Zeit in einer Stadt bleiben und ein günstiges möbliertes Zimmer mit vorhandener Infrastruktur suchen“, erwartet Paul Zödi, Wohnungsinvestor und Vortragender bei den GEWINN-Immobilienseminaren. „Das Alter der WG-Suchenden steigt bereits an und geht bis etwa Mitte 30“, sagt Bernhard Stachl, Geschäftsführer von IMV Makler, Tochter der Hausverwaltung IMV, die über 33.000 Wohnungen verwaltet.

Welche Wohnungen eignen sich zur WG-Vermietung? 

„Die meisten WG-tauglichen Wohnungen starten bei rund 70 Quadratmetern und zwei Schlafzimmern. Bei größeren Wohnungen mit mehr als drei WG-Zimmern ist ein zusätzliches Bad und WC von Vorteil, da es sonst eng wird“, so Zödi. Manche Bauträger bieten im Neubau auch kleinere Wohnungen an, deren Grundrisse schon auf WGs optimiert sind. So wirbt z. B. Zima, einer der größten Bauträger in Westösterreich, mit einer WG-fähigen 47-Quadratmeter-Wohnung in Innsbruck. Dort gehen sich zwei Schlafzimmer und eine kleine Küche aus. Laut Makler Stachl sind bei WG-Mietern häufig Wohnungen mit zwei Schlafzimmern und abgetrennter Küche gesucht. „Dieser Grundriss wird am Markt aber eher selten angeboten.“

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