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10 Top-Aktien aus Europa
Welche soliden Unternehmen derzeit günstig zu haben sind. Plus: Mit diesen Europa-Fonds und ETFs breit gestreut investieren
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Gut und günstig:

10 Top-Aktien aus Europa

Europäische Aktien sind günstig wie selten zuvor. GEWINN hat zehn Werte ermittelt, die besonders chancenreich erscheinen: Konzerne, die solide dastehen, attraktiv bewertet sind und laut Analysten Potenzial haben.

Von Hans-Jörg Bruckberger und Martin Mayer

28.02.2024
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Europäische Aktien hinken amerikanischen seit geraumer Zeit hinterher. Prompt sind sie mittlerweile vergleichsweise günstig bewertet und haben vor allem im Falle eines konjunkturellen Aufschwungs Potenzial (siehe auch "Europäische Aktien sind historisch günstig"). GEWINN hat dieses grundsätzlich positive Umfeld für europäische Aktien zum Anlass genommen, um sich auf die Jagd nach möglichen Schnäppchen unter europäischen Bluechips zu begeben, und die Datenbanken nach Aktien durchsucht, die fundamental attraktiv erscheinen. Dabei waren folgende Kriterien relevant: möglichst einhellig positive Einschätzung der Analysten, attraktive Bewertung, solide Finanzen sowie möglichst gute Geschäftsentwicklung auf Basis der durchschnittlichen Gewinnpro­gnosen der Analysten. Um Risikostreuung und Vielfalt zu gewährleisten, wurde von keiner Branche mehr als eine Aktie ausgewählt.

Das Ergebnis ist eine Liste von zehn handverlesenen Aktien, die von den Kennzahlen her attraktiv erscheinen und theoretisch Potenzial haben.

Arcelor-Mittal

Mit Arcelor-Mittal schafft es der ­zweitgrößte Stahlkonzern der Welt auf die Liste potenzieller Topaktien, und damit ein Vertreter einer klassischen zyklischen Industrie. Als solcher ist Arcelor-Mittal eine Wette auf eine konjunkturelle Erholung. Der Konzern ist weltweit tätig, Europa ist aber der wichtigste Markt. Nach einem deutlichen Gewinneinbruch im Jahr 2023 sollte der Stahlriese laut den aktuellen Prognosen heuer wieder Milliardengewinne schreiben. Kostenseitig sollten auch die wieder deutlich gesunkenen Energiepreise hilfreich sein. Die Stahlindustrie hatte als energieintensive Branche besonders stark unter der durch den russischen ­Angriffskrieg auf die Ukraine aus­gelösten Energiekrise gelitten. 

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