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Goldmarkt 2026
Zwischen Rekordhoch und Zinspoker
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Der Start ins heurige Jahr verlief für Gold-Investoren ja durchaus erfreulich. Nach sensationellen Kurssteigerungen (in Euro berechnet) von 35,6 Prozent im Jahr 2024 und plus 44,9 Prozent im Jahr 2025 ging es zu Beginn des aktuellen Jahres in ähnlicher Tonart weiter, und der Goldpreis kletterte auf den internationalen Märkten von rund 4.300 auf Rekordhöhen von fast 5.400 US-Dollar je Feinunze (siehe Grafik).
Auf die Euphorie folgte die Ernüchterung: So verzeichnete der Goldpreis im zweiten Quartal 2026 das schwächste Quartal seit dem Jahr 2013; allein im Juni hat der Preis um rund elf Prozent nachgegeben und ist zeitweise sogar unter die Marke von 4.000 US-Dollar gerutscht. Ausgelöst wurde der Rückgang, wie Mirko Kohlbrecher, Vermögensbetreuer bei Spiekermann & Co, in einem Gastbeitrag für „Das Investment“ schreibt, „vor allem durch eine restriktivere Auslegung der US-Geldpolitik, steigende Realzinsen und einen festeren US-Dollar" – eine für einen zinslosen Vermögenswert wie Gold denkbar ungünstige Gemengelage, weil kurz laufende Staatsanleihen dadurch relativ attraktiver werden und Käufe außerhalb der USA teurer.
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