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Studie

Weniger Kapital für heimische Start-ups

Von Michaela Schellner

04.09.2025
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Thunfischdose mit 10-Euro-Banderole
Österreichs Start-ups kommen immer schwerer an Kapital.© Vitaliy_ph - GettyImages.com

Laut aktuellen Daten des Start-up-Investment-Barometers der Beratungsorganisation EY in Zusammenarbeit mit Invest.austria haben österreichische Jungunternehmen im ersten Halbjahr 2025 mit 110 Millionen Euro um 64 Prozent weniger Kapital erhalten als im ersten Halbjahr 2024. Auch die Anzahl der Finanzierungsrunden ist von 74 auf 70 gesunken. Grund für die negative Entwicklung ist vor allem der Rückzug von Investoren, und zwar sowohl von internationalen als auch von heimischen. Besorgniserregend sei auch, dass sämtliche Phasen von der Früh- bis zur Anschlussfinanzierung betroffen sind. „Was wir aktuell beobachten, ist eine Kapitalflucht in zwei Akten. Zuerst haben sich internationale Investorinnen und Investoren zunehmend aus größeren Wachstumsrunden zurückgezogen. Jetzt sehen wir, dass auch heimische Kapitalgeberinnen und Kapitalgeber die Frühphase meiden. Beides zusammen gefährdet die Innovationskraft des Landes massiv“, sagt Florian Haas, Head of Start-up bei EY Österreich.  

Insgesamt waren im ersten Halbjahr 2025 185 Investoren an Finanzierungsrunden beteiligt. 105 (75 Prozent) hatten ihren Hauptsitz in Österreich. Die aktivsten internationalen Kapitalgeber kamen aus Deutschland (34), Großbritannien (neun) sowie der Schweiz und den USA (jeweils sieben). Die Inlandsinvestoren vergaben ihr Kapital vorrangig im Bereich Hardware, Proptech und Health.

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