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Porträt Gerd Kommer© Gerd Kommer Invest GmbH/Tanja Alde

Kommer spricht Klartext

Warum man mit dem Sparbuch kein Vermögen aufbauen kann

Selbst in Zeiten mit „normalen“ Zinsen fressen Steuern und Inflation den Zinsertrag auf, was langfristig eine reale Wertsteigerung unmöglich macht.

Von Gerd Kommer und Marcel Lauterwasser

23.10.2024
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Rund 40 Prozent des liquiden Vermögens der Österreicher liegen auf verzinslichen und unverzinslichen Bankkonten oder werden als Bargeld gehortet. Mitte 2022 endete die etwa fünf Jahre währende Nullzinsphase. Man bekommt nun „endlich wieder Zinsen“. Daher wird diese Quote wohl so bald nicht sinken.

In diesem Beitrag werden wir anhand historischer Daten und ökonomischer Sachlogik zeigen, dass man mit verzinslichen Bankguthaben (täglich fälligen oder längerfristig gebundenen Sparguthaben) bei ökonomisch korrekter Betrachtung auch außerhalb der Nullzinszeit kein Vermögen aufbauen kann. Man kann damit allenfalls bereits vorhandenes Vermögen bewahren und konservieren. Es ist zu bezweifeln, dass dieses Faktum allen Haushalten klar bewusst ist, die monatlich über Jahre hinweg Geld auf verzinsliche Bankkonten überweisen, um für ihre Altersvorsorge zu sparen.

Kaum Ertrag nach Abzug der Inflation

Die Tabelle zeigt für Deutschland und westliche Länder inklusive Österreich, wie sich Bankguthaben in den vergangenen 74 Jahren, die auch Phasen sehr hoher nomineller Zinsen umfassen, entwickelt haben. Und die Ergebnissen zeigen, dass es mit verzinslichen Bankguthaben nicht möglich ist, Vermögensaufbau zu betreiben. Wer das dennoch glaubt, sitzt mindestens einem der folgenden zwei Irrtümer auf:

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