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Portrait Wailand© Peter Schmidt

Dr. Georg Wailands Börsentipps

Von Big Tech zu Banken, Bau und Pharma

Hohes Kursniveau trotz Politspannungen und Auftrieb nach Japan-Wahl

Von Georg Wailand

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11.02.2026
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Wie sich die Märkte entwickeln

Die politische Lage ist so fragil, dass es täglich einen Scherbenhaufen geben könnte – es gibt ihn aber nicht. Zumindest nicht bis zur Schlussredaktion dieses Texts, ganz im Gegenteil: Die Kurse halten sich auf hohem Niveau, aber es gibt doch wichtige Änderungen: Wurden bislang Hightech-Aktien begierig gekauft, so hat nun ein Favoritenwechsel stattgefunden: Hightech kommt etwas aus der Mode, dafür brillieren Banken, Baukonzerne, die Waffenindustrie sowieso, und auch der Pharmasektor rückt wieder ins Scheinwerferlicht. Noch nicht vom Fleck kommt die Chemieindustrie, aber dafür sorgte die klare Bestätigung bei den Wahlen in Japan für die amtierende Premierministerin Sanae Takaichi für gute Stimmung.
Generell ist festzustellen, dass die Kursdifferenzen immer größer werden: Die Favoriten legen im Rekordtempo zu, dafür stürzen auch etliche bisherige „Stars“ ziemlich brutal ab.

Und wer bei Gold und Silber mit bei der Rekordjagd dabei war, sollte nicht frühzeitig aufgeben: Hatten zunächst nach dem Höhenflug Gewinnmitnahmen eingesetzt und sind die Kurse spürbar gesunken, so dauerte es nicht allzu lange, ehe beide Metalle wieder nach oben tendierten (mehr zu Gold und Silber gibt’s im aktuellen Interview). Und bei Kupfer war ja auch schon längst ein Boom feststellbar: Seit November 2025 konnte man dabei einen Gewinn im Ausmaß von schnellen 20 Prozent einfahren. Ein Phänomen, das der österreichische Investor Michael Tojner mit dem Börsengang „seiner“ Asta-Group ausnützen wollte. Und tatsächlich: Bei der Börseneinführung in der Schweiz machte die Aktie einen riesigen Sprung, das sollte es aber vorerst gewesen sein. Nun wird man auch mitunter Geduld als Anleger brauchen, die Bäume wachsen nicht in den Himmel.

Zusammengefasst: Nach dem fulminanten Börsenjahr 2025 wird es heuer nicht in gleicher Tonalität weitergehen, aber es sollte weiterhin überdurchschnittliche Gewinnchancen geben. Allerdings auch bei höherem Risiko als im Vorjahr. Aktien bleiben die „härteste Währung“, ähnlich wie die Edelmetalle. Aufpassen sollten Sie bei den Anleihen, da können schwankende Währungen oder Zinsveränderungen die Märkte durcheinanderwirbeln. Insgesamt aber sollte 2026 wieder für klug agierende Anleger hübsche Erträge bringen können.

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