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Franchise-Test: Kenny’s
Vom Kicker zum Franchiser
Wer als Profifußballer bis 30 nicht zu den Topverdienern zählt, braucht einen Plan B. Das weiß auch Manuel Botić, der es als aktiver Spieler immerhin bis in die zweite heimische Liga geschafft hatte: „Im Fußball ist die Karriere kurz. Daher haben wir vor drei Jahren begonnen, nachzudenken, was wir danach machen können.“ Wir, das sind sein Freund Marko Spasić und dessen jüngerer Bruder Miloš Spasić, der noch aktiv ist und aktuell bei TWL Elektra in der Regionalliga Ost spielt.
Über die Empfehlung von Freunden landeten die drei bei Kenny’s, einem Franchisesystem für Poké Bowls. Dabei handelt es sich um ursprünglich aus Hawaii stammende Reisgerichte, die mit vielfältigen Zutaten individuell zusammengestellt werden. Botić: „Das Konzept hat uns sofort zugesagt – gesundes Essen, das passt zu uns.“
Auch dass es ein Franchise ist, gefiel den drei angehenden Unternehmern. Miloš Spasić: „Gerade ohne Vorerfahrung ist das ideal, und man spart sich viel Zeit.“ Im August 2024 übernahmen die drei eine bereits bestehende Filiale von Kenny’s in St. Pölten – von jenen Freunden, die ihnen Kenny’s empfohlen und den Standort erst wenige Monate zuvor eröffnet hatten. Botić: „Diese Freunde haben gesehen, dass sie sich nicht hundertprozentig darum kümmern können.“ Das sei aber notwendig, um in der Gastronomie erfolgreich zu sein: „Die Gastro steht und fällt mit dem Chef. Man muss einfach da sein und Gas geben.“ So ist zumindest einer der drei Partner täglich vor Ort und auch selbst im Verkauf.
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