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Porträt: Ewald-Marco Münzer, Münzer Bioindustrie
Vom Frittierfett zum Biodiesel
Am Wiener Ölhafen Lobau herrscht reges Treiben. Im Minutentakt wird gebrauchtes Speiseöl aus Gastronomie, Hotellerie, Lebensmittelbetrieben und Privathaushalten von Dutzenden Lkw und Zügen über Straße und Schiene angeliefert. Aus dem wertvollen Rohstoff erzeugt das 1991 gegründete steirische Familienunternehmen Münzer Bioindustrie Biokraftstoff. Wer hier allerdings „Frittierduft“ in der Luft erwartet, wird überrascht sein. Am 41.500 Quadratmeter großen Areal, auf dem Münzer die größte heimische Biodieselproduktions- und die größte Fettaufbereitungsanlage Zentraleuropas betreibt, geht es nämlich annähernd geruchslos zu. „Jährlich stellen wir alleine hier 140.000 Tonnen Biodiesel her“, erzählt Geschäftsführer und Eigentümer Ewald-Marco Münzer beim GEWINN-Lokalaugenschein stolz und ergänzt, dass die Anlage praktisch durchgehend läuft – 24 Stunden am Tag, 330 Tage im Jahr.
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