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Sammlerobjekt Bilderuhr
Tickende Gesamtkunstwerke
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„Alle Kunst ist ziemlich nutzlos“, konstatiert Oscar Wilde im Vorwort zu seinem Roman „Das Bildnis des Dorian Gray“. Sorry, Sir, aber auf Bilderuhren trifft diese Aussage definitiv nicht zu. „Die prächtig gerahmten Wanduhren mit detailreichen Ölgemälden und geschickt darin integrierten Zifferblättern, die vornehmlich im zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts gefertigt wurden, sind künstlerisch wie auch kunsthandwerklich Gesamtkunstwerke“, schwärmt Lilly Setzer, gerichtlich beeidete Sachverständige für Uhren und Inhaberin von Lilly’s Art in Wien. Miriam Bankier vom Auktionshaus im Kinsky ergänzt: „Ziel war es, die Kombination aus technischen Fähigkeiten der Uhrmacher und künstlerischem Talent der Maler in einem Kunstwerk zu demonstrieren.“ Auch Rahmentischler und Spielwerkbauer waren an der Herstellung beteiligt. „Ausführendes Organ war der Uhrmacher, bei dem alles zusammenlief und bei dem die Bilderuhren auch in Auftrag gegeben wurden“, so Setzer.
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