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Portraitfoto Thomas Angerer© Wiener Netze/Martin Hörmandinger

Wiener Netze

Thomas Angerer erweitert Geschäftsführung

Von Michaela Schellner

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05.01.2026
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Thomas Angerer leitet seit 1. Jänner 2026 gemeinsam mit Gerhard Fida (Vorsitzenden der Geschäftsführung) und Ilse Hirt die Wiener Netze, Österreichs größten Verteilnetzbetreiber. Als Geschäftsführer leitet er die Bereiche Finanzen, Recht und Regulationsmanagement, Infrastrukturmanagement sowie Allgemeine Services. Außerdem verantwortet er die Unternehmenskommunikation sowie das Betriebsrestaurant & Sozialreferat. 

Angerer blickt auf umfangreiche Erfahrung zurück. Bis 2025 war er Geschäftsführer der immOH! und verantwortete zuletzt in dieser Funktion die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens, die Ressorts Human Resources, Recht, Vertrieb und Technische Services. Davor war der gebürtige Steirer, der Industrieller Umweltschutz, Entsorgungstechnik und Recycling an der Montanuniversität Leoben studierte, mehrere Jahre bei Wien Energie in leitenden Schlüsselpositionen tätig. Unter anderem verantwortete er das Geschäftsfeld Energiedienstleistungen sowie die Dezentrale Erzeugung und Fernwärme. Zu den Wiener Stadtwerken – zur Fernwärme Wien – stieß Angerer bereits 2002. Dort war er zuletzt als Leiter des Geschäftsbereichs Netz- und Kundenanlagen tätig. Angerer ist zudem Aufsichtsratsmitglied der HC immOH! Infrastruktur Services GmbH und der AGCS Gas Clearing and Settlement AG. Als Geschäftsführer der Wiener Netze folgt er auf Thomas Maderbacher, der heuer in Pension geht.

Zu seiner neuen Rolle sagt er: „Wir sind bei den Wiener Netzen gut aufgestellt. Wir sehen uns als Ermöglicher der Energiewende und treiben diese mit unserem Netzausbau, aber auch mit Digitalisierung umsichtig und verlässlich voran. Der Ausbau der Netze und die Digitalisierung sind ein Garant für die Sicherheit unserer Netze, aber auch für unsere Wettbewerbsfähigkeit als Wirtschaftsstandort“, sagt Angerer und meint weiter: „Wenn man auf nachhaltige Energien setzen will, damit Wien lebenswert bleibt, müssen wir jetzt investieren. Heute zu bremsen und den Prozess zu stoppen, würde zu Mehrkosten führen und im Endeffekt teurer für alle werden.“

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