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Teure Wahlärzte
Muss man privat zum Arzt, kann der Ersttermin dort je nach Disziplin und Bundesland ausgesprochen unterschiedlich kosten. Kardiologen, Urologen und Radiologen erweisen sich als die teuersten Ärzte.
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Geld-Tipp

Teure Wahlärzte

Von Susanne Kowatsch

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02.03.2026
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Kassenärzte sind in manchen Regionen rar und die Wartezeiten lang. Immer mehr Österreicher gehen daher zwangsläufig zum Wahlarzt. Was kostet es dort? Dazu hat krankenversichern.at, ein digitaler Versicherungsmakler für private Krankenversicherungen, aus über 1.500 Kostenrückmeldungen ÖGK-Versicherter nun errechnet, was Erstkonsultationen bei heimischen Privatärzten im Schnitt kosten. Je nach Disziplin zeigt sich ein recht eindeutiges Bild: Mit weniger als 100 Euro darf man wohl nirgendwo rechnen. Am günstigsten sind noch Allgemeinmediziner (Hausarzt) mit 108 Euro für eine Erstordination. Ebenfalls relativ günstig kommen Hautärzte mit 149 Euro und Kinderärzte (Pädiatrie) mit 155 Euro im Schnitt.

Am obersten Ende stehen dafür Urologen mit durchschnittlich 237 Euro pro Erstbesuch und Radiologen mit 268 Euro, beispielsweise für ein privates MRT. Bei Letzteren spielen zweifellos die teuren Geräte mit, die hohe Fixkosten verursachen.

Das kann es aber wohl nicht alleine sein, wie die Studie von krankenversichern.at zeigt, die einen „Radiologie-Graben“ zwischen Niederösterreich und Oberösterreich ortet: Während Niederösterreich mit durchschnittlich 314 Euro das teuerste Pflaster für Radiologietermine ist, zahlen Privatpatienten in Oberösterreich nur 197 Euro im Schnitt. Auch sonst ist manches Ergebnis überraschend: Während in Wien Fachärzte für Urologie (310 Euro im Schnitt) oder für Radiologie (289 Euro im Schnitt) österreichweit im Spitzenfeld liegen, ist man bei einem privaten Hausarzt in Wien mit durchschnittlich 100 Euro günstiger dran als in Niederösterreich mit 112 Euro. Anmerkung: Für die Studie wurden nur die Bundesländer Wien, Niederösterreich und Oberösterreich erhoben.

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