Hauptinhalt

So schützen Sie sich vor Betrug aus dem Internet© LumerB-GettyImages.com, Adobe Stock, xxmmxx-GettyImages.com, Peter Schmidt, Bildbearbeitung: Edge Project/Georg Zumbulev

Für Private und Unternehmen:

So schützen Sie sich vor Betrug aus dem Internet

Zehn Tipps: Die größten Fallen, wie Sie nicht hineintappen und wie Sie wieder herauskommen, wenn der Schaden doch passiert ist. 

Von Hans-Jörg Bruckberger, Susanne Kowatsch, Martin Mayer und Michaela Schellner

TIPP: Mehr Qualität in Ihren Suchergebnissen
GEWINN auf Google als bevorzugte Quelle hinzufügen.
30.05.2023

20 Millisekunden. So lange dauert ein Mausklick. Der Zeigefinger bewegt sich dabei um etwa zwei Millimeter. Die Auswirkungen sind mitunter jedoch weitreichend. So können diese 0,02 Se­kunden – die Dauer eines Wimpernschlags – darüber entscheiden, ob man einem dreisten Internetbetrug zum Opfer fällt, gehackt wird oder gar der Server eines gesamten Unternehmens lahmgelegt wird.

20 Millisekunden waren es also, in denen sich letztendlich entschieden hat, dass eine ältere Dame um 2.000 Euro ärmer war. Dahinter steckt der sogenannte Tochter-Sohn-Trick. Er beginnt mit der Whatsapp-Nachricht: „Hallo Mama. Mein Handy ist kaputt. Das ist meine neue Nummer …“ Ein 35-jähriger Wiener wiederum hat in 20 Millisekunden einen Internetkauf getätigt, bei dem er 400 Euro an eine fremde Person überwiesen hat, dafür jedoch nie eine Ware erhalten hat. 20 Millisekunden waren es auch, in denen ein Mitarbeiter eines Transportunternehmens einen E-Mail-Anhang angeklickt hat und damit sogenannte Schadsoftware geladen hat. ­Eine solche verschlüsselt Nutzerdaten, um für deren Wiederherstellung die Bezahlung von Lösegeldern, meist in Form von Bitcoins, zu fordern. Im Falle des Transportunternehmens wurde dies zu einer existenziellen Bedrohung, da sämtliche Informationen verloren waren, von Kundendaten über Abrechnungen bis zu den Fahrtenprotokollen.

Weitere Artikel

Sparschwein umgeben von Laubblättern im Herbst

Sparzinsen weiter im Aufwind

Wäre da nicht die Inflation, die laut Schnellschätzung im August bei 3,2 Prozent in Österreich lag,...

Weiterlesen: Sparzinsen weiter im Aufwind
Manuel Zeller und Patrick Kolomaznik, NEOH

„Die Investoren haben auch in das Team investiert“

Neoh setzt auf Naschen ohne Zucker und auf eine Technologie, die auch andere Lebensmittelhersteller...

Weiterlesen: „Die Investoren haben auch in das Team investiert“
Leiterplattenproduzent AT&SExklusiv für GEWINN-Abonnenten

AT&S: Kursrakete dank KI-Boom

Die Aktien des heimischen Leiterplattenkonzerns konnten seit der Empfehlung im Mai-GEWINN um mehr...

Weiterlesen: AT&S: Kursrakete dank KI-Boom