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Schwellenländeranleihen als interessante Alternative zu Aktien
Anleihen von Emittenten von Schwellenländern wie zum ­Bespiel der Elfenbeinküste (Foto: Hauptstadt ­Yamoussoukro) bieten interessante Rendite bei vergleichsweise geringem Risiko.
© APA-Images/AFP/PASCAL GUYOT

Fonds des Monats – Apollo New World ESG

Schwellenländeranleihen als interessante Alternative zu Aktien

Mit einem faktenorientierten Fondsmanagement konnte sich der Apollo New World ESG in den ­vergangenen Jahren positiv vom Vergleichsfeld abheben. 

Von Michael Kordovsky

02.06.2026
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In den vergangenen Jahren durchliefen Schwellenländeranleihen mehrere Stressphasen. Dennoch erzielten zahlreiche Anleihenfonds, die in diesen Ländern investieren, in den vergangenen Jahren deutlich positive Wertentwicklungen. Und auch aktuell bieten vorsichtig investierende nachhaltige EM-Anleihenfonds langfristige Chancen für Anleger, da Wachstum, ­geringere Staatsverschuldung und oft günstige Demografie für Schwellenländer sprechen.

Unter den Emerging-Markets-ESG-Anleihenfonds positiv aufgefallen ist dabei der Apollo New World ESG: Der Fonds zeigt in den vergangenen drei Jahren eine ruhige Aufwärtsbewegung und brachte es auf durchschnittlich 6,6 Prozent pro Jahr. „Die präzise ­Ermittlung der Ertragserwartung, eine breitestmögliche Diversifikation, das Währungsmanagement und der ESG-Overlay (Redaktion: Nachhaltigkeitsfilter) waren dabei der Schlüssel zum Erfolg“, erklärt Martin Seitinger, Prokurist und Leiter des ­Anleihenfondsmanagements bei der Security KAG.

Für private Investoren, die im aktuellen Marktumfeld Alternativen zu Aktien und deren Risiken suchen, bietet der Fonds damit aus seiner Sicht eine hocheffiziente Anlagealternative: „Angesichts des historisch geringen Renditeabstands zwischen der Ertragserwartung des Fonds und globalen Aktienindizes ist die Beimischung von Emerging-Markets-Anleihen ökonomisch absolut sinnvoll. Das Ziel verschiebt sich hierbei weg von der reinen Ertragsmaximierung hin zur Optimierung des risikoadjustierten ­Ertragsverhältnisses.“

Letzteres bedeutet vereinfacht ausgedrückt, dass Anleger durch die Beimischung dieses Fonds häufig eine Verbesserung des ­Chancen-Risiko-Verhältnisses im gesamten Wertpapierdepot erzielen können. 

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