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Small-Cap-Aktien
Schaffen Small Caps jetzt (endlich) ein Comeback?
Was sind Small Caps eigentlich? Small Caps sind kleine börsennotierte Unternehmen mit vergleichsweise geringer Marktkapitalisierung zwischen 300 Millionen und etwa zwei Milliarden Euro (in den USA oft bis fünf Milliarden US-Dollar). Das Small-Cap-Universum umfasst dabei je nach Definition zwischen 4.000 und 6.000 Titel, die an den globalen Börsen investierbar sind. In Relation zum Gesamtmarkt, gemessen am MSCI-All-Country-World-IMI-Index, machen diese kleineren Unternehmen lediglich zwischen zehn und 14 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung aus, während über 70 Prozent des Kapitals in Large Caps veranlagt sind. Auch die Gewichtung der Branchen und Segmente unterscheidet sich etwas vom Gesamtmarkt: Industrieunternehmen, der Material- und Rohstoffsektor sowie Immobilienentwickler sind übergewichtet, Unternehmen aus der Kommunikations- und Informationstechnologie (Techbranche) dagegen untergewichtet. Aber was zeichnet Small Caps wirklich aus?
Turbulenter, aber ertragreicher
Die Gewinnentwicklung kleinerer börsennotierter Unternehmen ist meist volatiler als jene großer Gesellschaften, da Small Caps oft auf wenige Produkte spezialisiert sind oder in Nischenmärkten agieren. So sind sie auch von konjunkturellen Abschwüngen stärker betroffen, weil sie meist von lokaler Nachfrage abhängig sind und weniger Preissetzungsmacht haben. Auch die schwächere Finanzierungsmöglichkeit kleinerer Unternehmen spielt hier eine Rolle. In Krisen wird Kapital teurer und schwerer verfügbar, und Small Caps sind stärker von Banken und Krediten abhängig. Daher leiden sie auch mehr unter höheren Zinssätzen als die größeren Unternehmen.
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