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Neues aus dem Grundbuch
Kräftiger Preisabschlag für Leiner-Stammhaus
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Seit fünf Jahren gammelt der prominenteste Leerstand St. Pöltens vor sich hin. Die Gebäude sind laut aktuellem Kaufvertrag stark sanierungsbedürftig und teilweise abbruchreif. Über 9.000 Quadratmeter Grundstücksfläche rund um den Rathausplatz nehmen die früheren Leiner-Liegenschaften ein. 2021 hatte der damalige Kika-Leiner-Eigentümer Signa den Verkauf im Stammhaus der Möbelkette nach 111 Jahren eingestellt. René Benkos Konzern hatte damals noch hochtrabende Pläne. Unter dem Namen Rossmarkthöfe sollte ein innerstädtisches Quartier mit Wohnungen, Hotel, Konferenzzentrum und Geschäften entstehen. Ende 2022 übernahm Hallmanns Süba das Projekt für 12,3 Millionen Euro. Wieder passierte nichts. Seit dem Süba-Konkurs im Vorjahr werden die Projekte des Bauträgers, die meist am Höhepunkt des Immobilienbooms angekauft wurden, mit Hochdruck verwertet. Das ist oft nur mit kräftigen Preisabschlägen möglich. Der frühere Leiner galt in Immobilienkreisen trotz der guten Lage als eines der schwierigsten Projekte in der Verwertung. Nun hat es die Genossenschaft Alpenland aus St. Pölten übernommen, um dort unter anderem leistbare Wohnungen zu bauen. Sie zahlte um ein Drittel weniger als die Süba vor knapp vier Jahren.
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