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Klein, aber oho!
Die Größe spielt auch an der Börse eine Rolle. Hier stehen kleinere Unternehmen im Schatten von Riesen wie Amazon oder Nvidia. Oftmals haben die Kleinen aber einiges zu bieten.
© eAlisa - GettyImages.com

Micro-, Small und Mid Caps

Klein, aber oho!

Nebenwerte überzeugen mit guter Wachstumsdynamik und attraktiver Bewertung. Französische Fondsmanager erklären, was es damit auf sich hat, und verraten, welche österreichischen Aktien sie im Portfolio haben.

Von Hans-Jörg Bruckberger

24.09.2024
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Nebenwerte stehen an der Börse im Schatten von Riesen à la Apple oder Nvidia. Mitunter sind sie aber selbst Marktführer in interessanten Nischen und wachsen rasant. Frédérique Caron und Augustin Lecoq, Fondsmanager bei Mandarine Gestion, sind stets auf der Suche nach solchen Hidden Champions. Im Interview erklären sie, wie sie unter Tausenden von Aktien ihre Favoriten herauspicken und warum ihrer Meinung nach jetzt die Zeit reif ist für Nebenwerte.

GEWINN: Sie beide managen Nebenwerte-Fonds, sind also auf verhältnismäßig kleinere Unternehmen fokussiert. Davon gibt es aber Tausende. Wie wählen Sie die Positionen Ihrer jeweiligen Fonds letztendlich aus?

Frédérique Caron: Unser Universum, europäische Small und Mid Caps, besteht aus mehr als 2.000 Unternehmen. Wir wollen aber einzigartige Unternehmen, die zumindest eines von folgenden vier Kriterien erfüllen: keine direkte börsennotierte Konkurrenz in Europa, hoher Marktanteil, besondere geografische oder sektorielle Ausrichtung sowie Technologieführerschaft. Danach kommt dann auch noch ein ESG-Filter zur Anwendung, sodass schließlich noch rund 350 Unternehmen übrig bleiben. Da geht es dann in die Fundamentalanalyse inklusive der Analyse künftiger Wachstumstreiber wie Innovation, geografische Ausrichtung, Zyklusposition, M&A bzw. Reglementierung, und wir treten mit den Unternehmen in Kontakt. Am Ende wandern dann zwischen 45 und 60 Aktien in unser Portfolio.

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