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Paradoxon
KI boomt, Digitalisierung stockt
Die dritte Digitalisierungsstudie von Post Business Solutions, durchgeführt vom Marktforschungsinstitut Marketagent, zeigt ein Paradoxon. KI boomt, aber die digitale Transformation stockt. 67 Prozent der befragten Unternehmen, und damit dreimal so viele wie 2023, nutzen bereits KI. Die Beweggründe sind Automatisierung, Produktivitätsgewinne und schnellere Datenanalysen. 61 Prozent rechnen damit, dass KI ihr Geschäftsmodell in den kommenden fünf Jahren grundlegend verändern wird, mehr als die Hälfte planen eine weitere Intensivierung des Einsatzes. Gleichzeitig bewerten nur 49 Prozent ihren Digitalisierungsgrad als (eher) weit fortgeschritten – ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr. Größte Bremsfaktoren sind die Angst vor Datenverlust und -manipulation (45 Prozent), hohe Investitionskosten (35 Prozent) und der Mangel an qualifiziertem Personal (31 Prozent). 94 Prozent halten menschliche Kontrolle beim KI-Einsatz für unverzichtbar. Befragt wurden 500 Entscheider aus österreichischen Unternehmen mit mindestens 50 Mitarbeitern.


