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Kameras für Foto- Enthusiasten
Die neue EOS R6 Mark III von Canon begeistert Sportfotografen unter anderem mit ihrer hohen Serienbild-Geschwindigkeit.
© Pepo Schuster, austrofocus.at

Technik & Tests

Kameras für Foto- Enthusiasten

Für anspruchsvolle Fotografen haben traditionelle Anbieter spiegellose Vollformat-Hybridkameras im Angebot, die durch ihre technische Ausstattung unterschiedliche Akzente setzen.

Von Josef Schuster und Herwig Wöhs

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01.09.2026
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Canon EOS R6 Mark III 

Die dritte Auflage der EOS R6 bringt einen neuen Vollformat-Sensor mit 32,5 Megapixel im bekannten Gehäuse. Die zwei Kartenslots nehmen jeweils eine SD- und eine CFexpress-Karte auf. Sportfotografen freuen sich über die hohe Serienbild-Geschwindigkeit mit 40 Bildern pro Sekunde, bei Bedarf auch mit Vorauslösung (es werden schon vor dem eigentlichen Auslösen Aufnahmen gespeichert, um den idealen Moment zu erwischen). Videos sind bis zu 7K und dank der schnellen CFexpress-Karte auch als Open Gate Videos im Verhältnis 3:2 möglich, die die gesamte Sensorfläche (6.960x3.762) nutzen und als ideales Rohmaterial für die spätere Bearbeitung dienen.

Canon-Anwender finden sich im Menü und bei der Tastenbelegung sofort zurecht, ein paar Neuheiten, wie eine Taste zur Bluetooth-Übertragung auf das Handy und das interne Kopieren von CFexpress auf SD-Karten, sind dazu gekommen.

Ein unauffälliges, aber hilfreiches Feature: Beim Objektivwechsel wird der empfindliche Sensor abgedeckt und vor dem Eindringen von Staub geschützt. Die erzielbare Bildqualität ist auch bis zu einer Lichtempfindlichkeit von ISO 6.400 ausgezeichnet, ab ISO 12.800 wird Bildrauschen sichtbar. Die Kamera (Gehäuse: ab Euro 2.890 Euro) wurde mit dem universellen Set-Objektiv RF 24-105mm 4,0 (im Set: ab 3.800 Euro) getestet.

Für Anwender mit Videoschwerpunkt, die bei gleicher Technik auf den Sucher verzichten können, hat Canon die günstigere EOS R6 V (ab 2.500 Euro) nachgelegt.

Mit im Test war auch das neue RF 45mm 1,2 STM Objektiv (ab 430 Euro), das sich mit seiner hohen Lichtstärke für Nachtschwärmer empfiehlt und bei Blende 1:1,2 und der damit möglichen geringen Tiefenschärfe auch als Portraitobjektiv eine gute Figur macht. Bei offener Blende zeichnet das Objektiv im Zentrum scharf, abgeblendet auf Blende 1:4 ist die Schärfe auch bis in die Bildecken sehr gut. Die kissenförmige Verzeichnung der RAW-Dateien ist bei JPG-Dateien nicht sichtbar.

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