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Sammlerobjekt Armbanduhr
Himmlische Zeitmesser
„So viel Universum und so wenig Zeit!“, staunt Leonard von Quirm, die Hauptfigur im Scheibenwelt-Roman „Wahre Helden“ des britischen Fantasy-Schriftstellers Sir Terry Pratchett. Dieser Gedanke mag auch manch einem durch den Kopf gehen, der sein Handgelenk mit einer Uhr mit astronomischen Komplikationen ziert. Wobei der Begriff „Uhr“ oft schon fast eine Untertreibung ist: „Eigentlich sind das hochkomplexe Instrumente, die man auf ein Armband bekommen hat“, meint Günter Eichberger, Uhren-Experte im Dorotheum.
Mondphasenanzeige in einer Armbanduhr? Geschenkt. Ewige Kalender, bei denen die unterschiedlichen Tages- und Monatslängen einbezogen werden? Auch schon fast Standard. Denn es geht noch viel komplizierter. Zum Beispiel, wenn eine Uhr die Zeitgleichung an einem bestimmten Ort berücksichtigt, ein Phänomen, das auf der Neigung der Erdachse und der elliptischen Umlaufbahn der Erde um die Sonne basiert. „Besonders selten und komplex ist der Mechanismus der wandernden Zeitgleichung, ein innovativer Ansatz zum gleichzeitigen Ablesen der bürgerlichen und der Sonnenuhrzeit“, erklärt Eichberger am Beispiel der „Breguet Marine Tourbillon Equation Marchante Grande Complication“.
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