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Porträt von Gerd Kommer© Gerd Kommer Invest GmbH/Tanja Alde

Kommer spricht Klartext

Geldmarktfonds – die smarte Alternative zum Tagesgeld

Bankguthaben sind deutlich weniger sicher, als die meisten Anleger glauben. Geldmarktfonds bieten hier mehr Sicherheit für Vermögen über 100.000 Euro.

Von Gerd Kommer und Daniel Kanzler

18.10.2023
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Wie wir aus den Statistiken wissen, schenken viele Menschen in Deutschland und Österreich ihre finanzielle Liebe nicht der Börse, sondern drei anderen Anlageformen: Bankguthaben, kapitalbildenden Lebensversicherungen und Immobilien. Die vielen Nachteile von kapitalbildenden Lebensversicherungen wurden in den letzten Jahren von vielen umfänglich beschrieben. Die Renditen von Wohnimmobilien werden weithin überschätzt – vermutlich wegen der erst kurze Zeit zurückliegenden „goldenen Wohnimmobilienjahre“ von 2008 bis 2021.

Kommen wir daher gleich zum eigentlichen Thema: verzinslichen Bankguthaben und Geldmarktfonds. Bei einem Bankguthaben ist die Bank der Schuldner und der Einleger der Gläubiger (der Kreditgeber). Leider sind Banken betriebswirtschaftlich fragile Schuldner. Das hat zwei Gründe: In keiner, wirklich keiner anderen Branche sind die Eigenkapitalquoten so konsistent niedrig und damit umgekehrt die Verschuldungsquoten so hoch wie im Bankensektor. Über 90 Prozent einer typischen Bankbilanz bestehen aus Schulden.

Ferner sind Banken die einzige Branche, die nennenswert vom Risiko des „Runs“ ihrer Einleger (Kunden), also ihrer Kreditgeber betroffen ist. In einem Bank-Run versuchen viele oder alle Einleger einer Bank, aus Angst um die Sicherheit ihres Gelds gleichzeitig ihre Guthaben abzuziehen, während ca. 95 bis 99 Prozent dieser Guthaben bei der Bank gar nicht in liquider, sofort verfügbarer Form vorhanden sind. Das kann innerhalb kurzer Zeit, oft nur wenigen Tagen, zur liquiditätsmäßigen oder aufsichtsrechtlichen Insolvenz der Bank führen. Vor Kurzem bestätigte der Chef der Bundesbank, Joachim Nagel, dass sich die Wahrscheinlichkeit eines Bank-Runs mit dem Aufkommen der sozialen Medien noch vergrößert hat. Weltweit sind in den Industrieländern in den zurückliegenden Jahrzehnten und davor viele Tausend Banken zugrunde gegangen, zumeist im Kontext eines Bank-Runs.

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