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US-Börsen
Ein hochexplosiver Mix
Die amerikanischen Aktienbörsen haben nach dem kräftigen Einbruch vom April des Vorjahres, als US-Präsident Donald Trump am „Liberation Day“ die Märkte mit seinem Zollrundumschlag schockte, einen sehenswerten Höhenflug hingelegt und sich in wenigen Monaten um etwa 50 Prozent nach oben katapultiert. Sowohl der breiter gestreute S&P-500-Index als auch der technologielastige Nasdaq-100 konnten dabei historische Höchststände erzielen (siehe Grafik unterhalb).
Aber ab Oktober hat der Schwung dann deutlich nachgelassen. Er wurde, bedingt durch geopolitische Wirren, von einer erkennbaren Unsicherheitsphase abgelöst. Mit den Turbulenzen im Nahen Osten und dem damit verbundenen Energiepreisschock mussten die US-Börsen zuletzt weiteres Terrain abgeben. In Anbetracht der wachsenden Ängste waren die Rückschläge bislang aber eher maßvoll, was man im Wall-Street-Jargon „orderly retreat“ nennt. Natürlich stellt sich – vor allem nach den flotten Anstiegen davor – jetzt die Frage, ob das nur „technische Korrekturen“ waren oder wir am Beginn einer kräftigen Baisse stehen oder gar ein historischer Crash droht.
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